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Neue Unterkunft für Rettungsschwimmer:innen des DRK Lübeck: Strandhalle wird „Haus der Wasserwacht“

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Travemünde-Priwall. Künftig werden die Ehrenamtlichen der DRK-Wasserwacht nicht mehr nur im romantischen Holzturm übernachten, sondern haben ein neues Domizil, nur wenige Meter entfernt: Die ehemalige Strandhalle am Dünenweg 15 auf dem Priwall wird seit Ende vergangenen Jahres saniert und bietet künftig bis zu 20 Rettungsschwimmer:innen und Sanitäter:innen moderne Übernachtungsmöglichkeiten. Inzwischen sind bereits mehr als die Hälfte der Räumlichkeiten fertiggestellt, so dass bereits in dieser Saison ein Teil der Mannschaft dort untergebracht werden konnte.

Das 402 Quadratmeter große Haus mit insgesamt 15 Zimmern verfügt über zehn Schlafzimmer, sieben Bäder, eine große Küche, zwei Lagerräume und ein 1.000 Quadratmeter großes Grundstück. Der Kurbetrieb Travemünde als Eigentümer des Objektes investiert rund 150.000 Euro in die Sanierung und Renovierung. „Die Ehrenamtlichen haben es mehr als verdient, adäquat untergebracht zu sein. Viele nehmen ihren Jahresurlaub, um auf dem Priwall für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen“, erklärt Kurdirektor Uwe Kirchhoff. Die Unterkunft müsse zeitgemäß sein, der Raumbedarf habe sich verändert und auch Familien sollen hier Platz haben, wenn Eltern Wachgänger sind.
 


„Für uns ist es das Beste, was uns passieren konnte“, sagt DRK-Vorstand Stefan Krause. Schon lange war er auf der Suche nach alternativen Unterbringungsmöglichkeiten für die Helfer:innen. Und gerade jetzt, in der Corona-Zeit, ist das Haus die „Rettung in der Not“, so Krause. Denn auch für die Rettungsschwimmer:innen, die aus ganz Deutschland anreisen, gelten Hygiene- und Abstandsregeln, um den Wachbetrieb sicher realisieren zu können.

Für Uwe Kirchhoff ist die Sanierung und Ausstattung auch eine „Investition in den Tourismus“. Schließlich sorgt die DRK-Wasserwacht für die Sicherheit der Badegäste und Priwallbesucher:innen. Rettungsschwimmer:innen können sich mittlerweile aussuchen, wo sie sich engagieren. „Wir stehen da auch in Konkurrenz zu anderen Seebädern.“
 


Das „Haus der Wasserwacht“ hat nicht nur einen neuen Anstrich bekommen: Elektrik und Heizung wurden erneuert, der Zuschnitt der Räume teilweise verändert, vorhandene Bäder modernisiert und zwei neue gebaut. Eine große Küche bietet Platz für die Versorgung der Helfer:innen und die Räume können zudem für Schulungen, Dienstabende und Seminare, auch außerhalb der Badesaison, genutzt werden.


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