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Sporthalle Sereetz: Weitere satte Fördermittel für die energetische Sanierung

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Zur Besichtigung der Baumaßnahme hatten Ratekaus Bauamtsleiterin Karin John, Bürgermeister Thomas Keller (m.) und Architekt Torben Suhr gute Nachrichten mit nach Sereetz gebracht. Zur bisherigen Fördersumme kommen noch einmal 900.000 Euro hinzu.

Zur Besichtigung der Baumaßnahme hatten Ratekaus Bauamtsleiterin Karin John, Bürgermeister Thomas Keller (m.) und Architekt Torben Suhr gute Nachrichten mit nach Sereetz gebracht. Zur bisherigen Fördersumme kommen noch einmal 900.000 Euro hinzu.

Foto: Stefan Setje-Eilers

Ratekau. Wenn es um Fördergelder geht, hat die Gemeinde Ratekau die Nase ganz weit vorn. Das drückt sich auch in Zahlen aus: Rund ein Drittel des gesamten Anlagevermögen der Gemeinde wurde aus Fördermitteln finanziert.

Weitere gute Nachrichten gibt es jetzt auch bei der energetischen Flachdachsanierung der Zweifeld-Sporthalle der Achim-Bröger-Schule in Sereetz – oder vielmehr: noch einmal. Denn bereits vor einiger Zeit wurde hierfür ein Förderantrag über 500.000 Euro positiv bescheinigt. Jetzt kommen noch eimal 900.000 Euro hinzu. „Insgesamt haben wir beim Land Schleswig-Holstein drei Förderanträge gestellt: bei der Sportförderrichtlinie, beim Kommunalen Investitionsfonds (KIF) und beim ,IMPULS2030’-Förderprogramm“, so Ratekaus Bürgermeister, der sich in der vergangenen Woche mit Bauamtsleiterin Karin John und dem verantwortlichen Architekten Torben Suhr vor Ort ein Bild von den bereits begonnenen Arbeiten machte.

Die komplette Maßnahme wird mit insgesamt 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Nach der ersten Zusage der Sportförderrichtlinie über 500.000 Euro und der jetzigen durch den Kommunalen Investitionsfonds über 900.000 Euro belaufen sich die Kosten für die Gemeinde Ratekau damit „nur“ noch auf rund 1 Million Euro.

„Doppelförderungen sind durchaus nichts Ungewöhnliches. Über diese zusätzlichen Mittel freuen wir uns natürlich sehr“, macht Ratekaus Verwaltungschef deutlich. Damit sei gewährleistet, dass sämtliche anfallenden Arbeiten als Komplettlösung – also im Paket und ohne Pause – durchgeführt und abgeschlossen werden können.

„Wichtigste Maßnahme ist natürlich die Dachsanierung, die dringend erforderlich ist“, so Architekt Torben Suhr, von der bruch suhr architekten PartGmbB aus Lübeck. Rund 1.700 Quadratmeter Dachfläche müssen erneuert werden. „Sollte das Wetter es zulassen, könnten wir damit im Mai fertig sein.“

Neben weiteren energetischen Maßnahmen gelte es, Brandschutzbestimmungen baulich umzusetzen und unter anderem den Prallschutz für die Sportler zu erhöhen. Auch der Hallenboden müsse überarbeitet werden. „Viele Sportler empfinden diesen als zu rutschig“, so Suhr weiter.

Dazu ergänzt Ratekaus Baumamtsleiterin: „Ohnehin werden wir auch auf die Wünsche der Sportler eingehen, soweit es das Budget zulässt.“

Ob die Sanierungsmaßnahme auch die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach vorsieht, wie es bei anderen öffentlichen Gebäuden Ratekaus der Fall ist, ist noch unklar. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einschätzen, ob das Dach für eine solche Anlage geeignet ist“, erklärt Karin John.

„Die Installation ist aber auch noch später möglich“, fügt Torben Suhr hinzu. Als „Wunschtermin“ der kompletten Fertigstellung nennt er das Jahresende. Dafür müsse allerdings alles reibungslos laufen. „Realistischer ist wohl Frühjahr 2021.“


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