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Volkstrauertag: Soldaten begleiten Gedenkfeier und bitten um Spenden

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Rund um den Volkstrauertag sind die Soldaten der 4. Kompanie aus Eutin um Kompaniechefin Janina Kießlich und „Spieß“ Dirk Reichenbach (3.v.l.) in ihrer Patengemeinde Ratekau unterwegs und bitten um Spenden. Als ­erste Spender leisteten Ratekaus Bürgervorsteherin Gaby Spiller und Verwaltungschef Thomas Keller wieder ihren Beitrag.

Rund um den Volkstrauertag sind die Soldaten der 4. Kompanie aus Eutin um Kompaniechefin Janina Kießlich und „Spieß“ Dirk Reichenbach (3.v.l.) in ihrer Patengemeinde Ratekau unterwegs und bitten um Spenden. Als ­erste Spender leisteten Ratekaus Bürgervorsteherin Gaby Spiller und Verwaltungschef Thomas Keller wieder ihren Beitrag.

Ratekau. Am kommenden Sonntag, 17. November, finden anlässlich des Volkstrauertages in der Gemeinde Ratekau Feierstunden in Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft statt. Auch diesmal wird die Gemeinde dabei von Soldaten ihrer Patenkompanie aus Eutin unterstützt. „Wenn auch in verschiedenen Konstellationen, pflegen wir eine über 40-jährige Patenschaft mit den Soldaten aus unserer Kreisstadt“, machte Ratekaus Bürgermeister bei einem Treffen im Rathaus mit Bürgervorsteherin Gaby Spiller, Kompaniechefin Hauptmann Janina Kießlich, „Spieß“ Staabsfeldwebel Dirk Reichenbach und einigen ihrer Kameraden deutlich.
„Es ist mir eine besondere Ehre, am Volkstrauertag in Ratekau sprechen zu dürfen. Dieser Tag ist einer der wenigen, an denen auch wir einmal innehalten und gedenken können – auch der Kameraden aus unseren eigenen Reihen“, so die Kompaniechefin.
Die Soldaten der Ratekauer Patenkompanie – 4. Kompanie des Aufklärungsbatallions 6 „Holstein“ – beteiligen sich am diesjährigen Volkstrauertag jedoch nicht nur, indem sie am Sonntag die Gedenkfeiern begleiten und Mahnwachen an den Ehrenmalen stellen. Ab kommenden Montag sind die Abordnungen auch wieder in den Ortschaften und im Hauptort unterwegs und bitten um Spenden ­zu­guns­­ten des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“. „Die Aktion geht weit über den Volkstrauertag hinaus“, so Dirk Reichenbach. Bis zum 29. November werden die Haus- und Straßensammlungen durchgeführt. Das Geld geht anschließend an den Volksbund, der damit die Pflege der Gräber der gefallenen Soldaten im In- und Ausland gewährleistet.
Die Sammlungen werden bundesweit von Soldaten aus den verschiedenen Batallionen durchgeführt. In Ratekau liegt der Spendenertrag jährlich bei rund 3.000 Euro. Um auch diesmal in diesen Bereich zu kommen, machten Ratekaus Verwaltungschef und Gaby Spiller gleich einmal den Anfang und steuerten traditionell als erste Spender ihren Obolus bei.


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