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Wieder Kinder-Uni in Stockelsdorf: Warum können Schiffe schwimmen?

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Sie sind gigantisch und können trotzdem schwimmen: Containerschiffe. Professor Florian Sprenger erklärt warum.

Sie sind gigantisch und können trotzdem schwimmen: Containerschiffe. Professor Florian Sprenger erklärt warum.

Foto: hfr

Stockelsdorf. Die Bürgerstiftung Stockelsdorf freut sich, wieder mit der Kinder-Uni drchstarten zu können. In einem interaktiven Vortrag geht Florian Sprenger mit seinem Team vom Lehrstuhl für Schiffbau an der Universität Rostock der spannenden Frage nach, warum Schiffe eigentlich schwimmen, obwohl sie so groß und so schwer sind. Wie viele Container kann man auf ein Schiff laden, und was muss man bei der Beladung beachten? Auch darauf gibt es eine Antwort. Gemeinsam mit dem Publikum nähern sie sich der Lösung dieser Frage durch verschiedene Life-Experimente mit einem Wasserbecken und einem Schiffsmodell an. Die Verastaltung findet am Samstag, dem 21. Mai, im Forum der Gerhard-Hilgendorf-Schule statt und beginnt um 10.30 Uhr.

Florian Sprenger studierte an der Technischen Universität Berlin und der University of Strathclyde in Glasgow, Schottland Schiffs- und Meerestechnik. Im Anschluss arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Meerestechnik der Technischen Universität Berlin, wo er 2012 seinen Doktortitel erhielt. Seine Arbeit zur hydrodynamischen Kopplung von Schiffsbewegungen und Flüssigkeitsbewegungen in teilgefüllten Tanks wurde mit dem Georg-Weinblum-Preis ausgezeichnet. Von 2013 bis 2017 arbeitete Professor Sprenger als Projektmanager auf dem Gebiet der experimentellen und numerischen Schiffshydrodynamik bei SINTEF Ocean in Trondheim, Norwegen. Seine Forschung wurde 2017 mit dem Vice-Admiral-E.L.-Cochrane-Award der amerikanischen Society of Naval Architects and Marine Engineers ausgezeichnet. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er von 2017 bis 2021 beim Projektträger Jülich für die wissenschaftliche Betreuung des Maritimen Forschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zuständig. Seine wissenschaftlichen Interessen liegen im Entwurf und der Performanceanalyse von Schiffen, wobei das Seegangsverhalten und marine Operationen im Fokus stehen. Ein weiteres Forschungsfeld sind Technologien zur marinen Ölunfallbekämpfung.


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