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Neubau des Gymnasiums am Mühlenberg in Bad Schwartau

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Das neue GaM wird hinter dem jetzigen Gebäude errichtet. Am Standort des alten GaM, das abgerissen wird, entsteht eine großzügige Frei­fläche, die als Schulhof genutzt wird.

Das neue GaM wird hinter dem jetzigen Gebäude errichtet. Am Standort des alten GaM, das abgerissen wird, entsteht eine großzügige Frei­fläche, die als Schulhof genutzt wird.

Foto: Fa. Otto Wulff/Nookta Architekturvisualisierung

Bad Schwartau. Mit knapp 30 Millionen Euro ist der Neubau des Gymnasiums am Mühlenberg (GaM) die teuerste Einzelinvestition in der Geschichte der Stadt Bad Schwartau. Soviel steht fest.

Fest stand allerdings lange Zeit nicht, wie das Ganze aussehen soll. Beschlossene Sache seit Oktober letzten Jahres ist jedoch, dass der Neubau nicht, wie ursprünglich einmal angedacht, auf dem benachbarten Sportplatz errichtet wird, sondern im rückwärtigen Bereich des jetzigen Schulgebäudes, wo sich aktuell der Pausenhof befindet.

Statt einer öffentlichen Präsentation, die Corona-bedingt entfallen musste, stellt die mit dem Bau beauftragte Firma „Otto Wulff Bauunternehmen“ aus Hamburg mit ihren Partnerunternehmen und den Lübecker efs-Architekten Tobias Engelhardt, Georg Feyerabend und Rainer Sippel den Ablauf der geplanten Maßnahme in einem Video auf den Internetseiten der Stadt Bad Schwartau vor.

Demnach liege die Bauaufgabe darin, einen Ersatzneubau mit einer Gesamtnutzfläche von 5.900 Quadratmetern unter Beachtung des neuen Mensagebäudes zu errichten. Dazu zählt auch der vollständige Rückbau und die Entsorgung des Altgebäudes. Zudem soll die Außenanlage neu strukturiert und hergerichtet sowie der sanierungsbedürftige Sportplatz ertüchtigt werden.

Für den Neubau des Schulgebäudes hatten die Planer zwei Varianten ausgemacht. Bei beiden sind B-Planänderungen Voraussetzung. Variante A hätte den Bau auf dem jetzigen Sportplatz vorgesehen, wodurch wiederum zusätzliche Kosten für den Neubau eines neuen Sportfeldes angefallen wären.

Gleich mehrere funktionale, gestalterische und wirtschaftliche Vorteile bringt aus Sicht der Architekten die nunmehr gewählte Variante B „Errichtung des Gebäudes auf dem südlichen Pausenhof“ mit sich, auch wenn dafür ein Regensiel verlegt werden muss.

Bei dieser Variante bleibt der Sportplatz erhalten. Es entsteht dort, wo das alte Gebäude abgerissen wird, Platz für einen großzügigen Schulhof. Der Neubau an dieser Stelle bietet zudem Erweiterungsmöglichkeiten nach Norden hin und natürlichen Schallschutz zu den südlichen Nachbarn.

Der Schulhof entsteht zwischen Mensa, Kreisberufsschule, Sporthalle, Sportfeld und dem Eingangsbereich des neuen Gebäudes, das mit seiner Ziegelfassade optisch an die Mensa angepasst als dreistöckiger Quader errichtet wird. Über eine Überdachung werden das neue Schulgebäude und die Mensa miteinander verbunden.

Baubeginn ist im Juli dieses Jahres. Nach einer einjährigen Bauzeit soll schon ab dem darauf folgenden Schuljahr im Sommer 2022 im neuen GaM unterrichtet werden.

Der Abriss des alten Schulgebäudes und die Herrichtung des Außengeländes erfolgen im Anschluss. Geplant ist, die Maßnahme bis Ende 2023 zum Abschluss zu bringen.


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