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„Der kleine Amadeus“ rockt die Grundschule Ratekau

Ein tolles Konzerterlebnis für die Kinder: „Der kleine Amadeus“ rockt die Grundschule Ratekau

„Mozart für Kids – Der kleine Amadeus“ machte Station in der Grundschule Ratekau.

Bild: hfr

Ratekau. Klassische Musik ist verstaubt und langweilig? Von wegen! Wer am Freitag, dem 18. September, in die Gesichter der Kinder an der Grundschule Ratekau blickte, sah viel Begeisterung. Im Rahmen der Initiative „Kunst am Kai“ erlebten die Schülerinnen und Schüler ein außergewöhnliches Konzertereignis: „Mozart für Kids – Der kleine Amadeus“ machte Station in Ratekau. Zu Gast war das aus erfahrenen Musikerinnen und Musikern besetzte „Crazy Brass Quintett“, das aus Mitgliedern der Lübecker Philharmoniker und der NDR Radiophilharmonie besteht.
Unter der musikalischen Leitung von Gabriele Pott verwandelte sich die Turnhalle der Schule in eine lebendige, humorvolle Zeitreise. Als charmante Erzählerin führte Nina Mercedes Rühl die jungen Zuhörer durch das Leben des Wunderkindes Amadeus. Dabei schaffte sie es von der ersten Minute an, die Kinder zu fesseln und aktiv in das Geschehen einzubinden.

Ein großes Gemeinschaftserlebnis
Das Konzert war ein Ereignis für die gesamte Schulgemeinschaft. Als kleine Gäste waren auch die angehenden Schulkinder des Kommunalen Kinderhauses und der Evangelischen Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“ mitsamt ihren Erzieherinnen eingeladen, um schon einmal echte Schulluft zu schnuppern.
Als geladene Gäste nahmen auch der stellvertretende Bürgermeister, Heinz-Klaus Drews, sowie Heidrun Ulbrich von der Ulbrich Stiftung am Konzert teil. Der Ulbrich-Stiftung gilt an dieser Stelle ein  Dank: Durch ihre treue finanzielle Unterstützung macht sie solche kulturellen Höhepunkte für unsere Kinder in der Region überhaupt erst möglich.

Körperinstrumente und Gesang: Die Kinder gestalteten Klassik mit
Dass die Kinder nicht nur passive Zuhörer waren, verdankten sie der intensiven Vorbereitung im Musik­unterricht während der vergangenen Wochen. Als die Musiker die Melodien aus der „Zauberflöte“ anstimmten, sang der gesamte Saal textsicher mit. Ein Highlight war die Darbietung der „Kleinen Nachtmusik“: Den ersten Satz des Meisterwerks begleiteten die Kinder rhythmisch perfekt mit sogenannten „Körperinstrumenten“ durch Klatschen und Patschen.
Spielerisch erfuhren die Kinder, wie Mozart früher lebte, welche Kleidung er trug und wie beschwerlich Reisen im 18. Jahrhundert waren. Zu Mozarts Klängen wurde im Saal ausgelassen getanzt, und bei der Sinfonie g-Moll verwandelten sich die Stühle der Kinder kurzerhand in eine rüttelnde Pferdekutsche, in der alle begeistert mitfuhren.

Ein starkes Team hinter den Kulissen
Ein solches Großereignis bedarf einiger Planung. Der reibungslose Ablauf war allen voran dem Engagement der Musiklehrerin Kerstin Dankert zu verdanken, die das Projekt von schulischer Seite aus organisierte.
Ein Dank geht an die vielen helfenden Hände im Hintergrund: Der Bauhof Ratekau hatte tatkräftig die Bühne sowie die Bestuhlung auf- und wieder abgebaut. Für die technische und logistische Unterstützung vor Ort sorgten zudem die Hausmeister der Grundschule Ratekau sowie der benachbarten Cesar-Klein-Schule, die Hand in Hand arbeiteten.
Nach diesem rundum gelungenen Vormittag waren sich alle einig: „Dieses Event hat gezeigt, wie lebendig und mitreißend Kultur an Schulen sein kann. Nach diesem großen Erfolg freuen wir uns schon jetzt alle riesig auf das nächste Jahr und das nächste musikalische Abenteuer!“ (PM/rk)

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