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Dreikönigstag der FDP mit 140 Gästen in Timmendorfer Strand

Timmendorfer Strand. Trotz stürmischen Wetters und Schneefall folgten 140 Gäste der Einladung der FDP Ostholstein zum politischen Dreikönigstreffen ins Maritim Seehotel Timmendorfer Strand zum politischen Austausch mit traditionellem Grünkohlessen. „Timmendorfer Strand und der FDP-Dreikönigstag gehören einfach zusammen“, sagt Andreas Czayka, Ortsvorsitzender der FDP Timmendorfer Strand. „Die vielen Gäste und die positive Resonanz stärken uns darin, auch die nächsten Jahre hier zu feiern.“
Die geladenen Gäste kamen keineswegs nur aus FDP-Kreisen. Es waren parteiübergreifend Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Tourismus und Verbänden aus ganz Schleswig-Holstein anwesend. Neben Landrat Timo Gaarz, Kreispräsidentin Petra Kirner, Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke (Timmendorfer Strand), Bürgermeisterin Bettina Schäfer (Scharbeutz) und Manfred Wohnrade, Betriebsleiter des Tourismus-Service Grömitz, kamen unter anderem Holger Schädlich, Kreisbauernverband, Michael Ringelhann, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Holstein und Martina Scheel, Inklusionsbotschafterin des Kreises.
Die beiden Gastgeber Tobias Maack, Kreisvorsitzender, und Dr. Joachim Rinke, Fraktionsvorsitzender, begrüßten die Anwesenden pünktlich nach einem entspannten Sektempfang im Foyer. In seiner Rede machte Tobias Maack deutlich, dass es einer starken FDP bedarf, um die großen Themen der Zukunft zu bewältigen. „Die jetzige Bundesregierung hat alles über Bord geworfen, was für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung vonnöten ist“, mahnte Maack und führte aus, dass „die großen liberalen Köpfe, wie Hans-Dietrich Genscher in der Weltpolitik fehlen.“
Nach den Grußworten und Ehrungen folgte die mit Spannung erwartete Podiumsdiskussion „Transformation 2030: Wieviel Nachhaltigkeit verträgt unser Land?“. Dr. Stephanie Gamm, Kreistagsabgeordnete, diskutierte mit dem Träger des Landesverdienstordens Stig Rømer Winther, Geschäftsführer Femern Belt Development, der den langen Weg aus Dänemark nach Timmendorfer Strand auf sich nahm und FDP-Grande Dr. Bernd Buchholz, MdL, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus a. D.
Winther, der selbst sieben Jahre in Grönland gelebt hat und Mitglied des Joint-Ventures zwischen Grönland, Dänemark und den USA unter der amerikanischen Bush-Regierung war, fesselte die Zuhörer im Saal darauf angesprochen, was Deutschland von Dänemark lernen könnte. „Unsere Länder können ,Hand in Hand‘ gehen und eine gemeinsame Zukunftsstrategie aufbauen“, schlug Winther vor und konkretisiere, dass „Kiel, Puttgarden und Lolland über einen gemeinsamen Fregattenbau viele Arbeitsplätze schaffen könnte.“
Gleichzeitig müsse man sich gegen die nahende Bedrohung durch die USA rüsten, die keinen Hehl daraus macht, Grönland übernehmen zu wollen.
Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung dank vieler engagierter Menschen im Kreis Ostholstein. (PM/rk)

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