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DRK und Sparkasse: Wanderausstellung zum Humanitären Völkerrecht

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Gemeinsam mit Olaf Nelle (2.v.r.), Filialleiter der Sparkasse in Bad Schwartau, eröffneten Gerd Schuberth (l.), Präsident des DRK-Kreisverbandes Ostholstein, Otto Witt, Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes, und die neue Vorsitzende des DRK Bad Schwartau, Birgit Clemens, die Wanderausstellung „Der Gewalt Schranken setzen, Leid verhüten“. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Gemeinsam mit Olaf Nelle (2.v.r.), Filialleiter der Sparkasse in Bad Schwartau, eröffneten Gerd Schuberth (l.), Präsident des DRK-Kreisverbandes Ostholstein, Otto Witt, Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes, und die neue Vorsitzende des DRK Bad Schwartau, Birgit Clemens, die Wanderausstellung „Der Gewalt Schranken setzen, Leid verhüten“. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Bad Schwartau. Noch bis Freitag, dem 28. September, zeigt der DRK-Kreisverband Ostholstein in der Kundenhalle der Sparkasse Holstein in Bad Schwartau eine Wanderausstellung mit dem Titel „Der Gewalt Schranken setzen, Leid verhüten“.
„Wir freuen uns sehr, dass wir diese Ausstellung in der Sparkasse letzte Woche in Eutin und nun auch hier in Bad Schwartau zeigen dürfen“, bedankte sich Gerd Schuberth, Präsident des DRK-Kreisverbandes Ostholstein, bei der Ausstellungseröffnung am vergangenen Freitag. „So erreichen wir ein großes Publikum, dem wir den humanitären Grundgedanken der unparteilichen und überkonfessionellen Rotkreuz-Arbeit näher bringen wollen.“ Die Sparkasse ist denn auch gerne Gastgeber. „Seit vielen Jahren unterstützen wir das ehrenamtliche Engagement im DRK-Kreisverband und vielen DRK-Ortsvereinen in Ostholstein“, betonte Olaf Nelle, Filialleiter der Sparkasse in Bad Schwartau.
Mit der Wanderausstellung informiert der DRK-Kreisverband Ostholstein über historische Hintergründe und vor allem über die aktuelle Bedeutung des humanitären Völkerrechts. Fast täglich sind im Fernsehen Nachrichten aus Krisenregionen und Fahrzeuge mit Schutzzeichen zu sehen, die Verletzten und Betroffenen zur Hilfe kommen.
„Das Rote Kreuz versteht sich als Hüter und Förderer des Humanitären Völkerrechts“, betonte Otto Witt, Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes. Das sei heute mehr denn je notwendig: Auf den aktuellen Kriegsschauplätzen dieser Welt werden Menschenrechtsverletzungen immer gravierender. „Selbst Krankenwagen, Lebensmitteltransporte und Rotkreuz-Einsatzkräfte sind immer öfter das Ziel von Angriffen.“
Großformatige Plakate und Ausstellungsstücke des Museums für Rotkreuzgeschichte Pinneberg setzen diese Themen in den Räumlichkeiten der Bad Schwartauer Sparkassen-Filiale bildreich und anschaulich um. Mit QR-Codes lassen sich weiterführende Inhalte schnell und einfach abrufen.
Der Ursprung des Roten Kreuzes geht auf Henry Dunant zurück. 1859 wurde er Zeuge einer unbarmherzigen Schlacht, die über 40.000 Opfer forderte. Viele verletzte Soldaten wurden auf dem Schlachtfeld zurückgelassen, Hunderte starben qualvoll. Der Schweizer reagiert mit einer konsequenten, humanitären Initiative: Schutz und Pflege für verwundete Soldaten auf dem Schlachtfeld. Immer und überall.
Im Jahr 1864 wurde die erste Genfer Konvention als internationales Abkommen beschlossen. Dieser Beschluss gilt zugleich als Geburtsstunde des Roten Kreuzes. Heute werden Soldaten im Einsatz, Kriegsgefangene und die Zivilbevölkerung im Krieg rechtlich durch vier Genfer Konventionen geschützt, die durch drei ausführliche Zusatzprotokolle ergänzt sind.



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