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Feuer in Sereetz: Kriminalpolizei ermittelt nach Brand in Wohnhaus

Ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehren öffnet das Dach des Hauses und sucht nach Glutnestern.

Ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehren öffnet das Dach des Hauses und sucht nach Glutnestern.

Bild: Feuerwehr/TK

Sereetz. Am gestrigen Montagabend brannten ein Bungalow und ein Schuppen in Sereetz vollständig aus. Der 44-jährige Bewohner erlitt schwere Brandverletzungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt.

Gegen 22.35 Uhr wurden Anwohner der Schulstraße auf einen ausgelösten Rauchmelder sowie Feuerschein aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Mit dem Eintreffen von Polizei und Rettungskräften standen ein Bungalow und ein Schuppen bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Vorderhaus konnte durch den schnellen Löscheinsatz der Feuerwehr verhindert werden. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren Sereetz, Ratekau und Bad Schwartau sowie vier Rettungswagen und ein Notarzt.

Der 44 Jahre alte Bewohner des Bungalows hatte sich zuvor bereits eigenständig ins Freie begeben und mit einem Gartenschlauch versucht, den Brand zu löschen. Hierbei zog er sich schwere Brandverletzungen zu, die in einem Krankenhaus weiterbehandelt werden.

Das Vorderhaus wird durch zwei Parteien bewohnt. Eine dreiköpfige Familie war während des Brandausbruches nicht anwesend, ein im Erdgeschoss lebendes Ehepaar wurde durch die Nachbarn zum Verlassen des Hauses aufgefordert. Der 73-Jährige musste infolge eines mutmaßlichen Herzinfarktes reanimiert und zur weiteren Versorgung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Seine 71 Jahre alte Ehegattin erlitt einen Schock und wurde ambulant betreut. Die Löscharbeiten waren gegen 1.15 Uhr beendet.

Der Bungalow ist nicht mehr bewohnbar und wurde zum Zweck der Spurensuche zur Brandursache sowie der damit verbundenen Spurensicherungsmaßnahmen beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei Bad Schwartau ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Die genaue Schadenshöhe steht bislang nicht fest.

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