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Größere Auseinandersetzung auf der Travemünder Woche: Zeugen gesucht

Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen: Polizei beendet größere Auseinandersetzung auf der Travemünder Woche

Polizeibericht (Symbolfoto)

Bild: Thorben Wengert/pixelio.de

Travemünde. Am Samstagabend, dem 18. Juli 2026, kam es auf der Travemünder Woche zu einer größeren Auseinandersetzung auf der Strandpromenade. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, darunter Polizeibeamte sowie einschreitende Helfende. Aus polizeilicher Sicht handelte es sich insgesamt um einen unruhigen Auftakt der Travemünder Woche. Im Zusammenhang mit der Veranstaltung registrierte die Polizei mehrere Körperverletzungsdelikte. Die Lübecker Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Samstagabend, gegen 21.30 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade. Nach derzeitigen Erkenntnissen gerieten zunächst mehrere Frauen in einen Streit. Umstehende versuchten, die beteiligten Personen zu trennen. Im weiteren Verlauf kamen zusätzliche Personen hinzu, wodurch sich die Situation zu einer größeren Auseinandersetzung entwickelte.
Da die Polizei während der Travemünder Woche mit einer deutlich erhöhten Präsenz im Einsatz ist, konnten Einsatzkräfte umgehend eingreifen und die Auseinandersetzung schnell beenden. Im Zuge des Einsatzes wurden vier Polizeibeamte verletzt, einer von ihnen schwer. Darüber hinaus erlitten drei einschreitende Helfende erhebliche Verletzungen.
Im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten sechs Tatverdächtige noch in Tatortnähe festgestellt werden. Bei ihnen handelt es sich um Männer im Alter von 19 bis 44 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Für die Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade sind intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei angelaufen. Es wird unter anderem wegen des Anfangsverdachts des Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Die Hintergründe sowie der genaue Ablauf des Geschehens sind Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen. Vor diesem Hintergrund sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen des Geschehens.
Zur Unterstützung der Ermittlungen wurde daher ein Hinweisportal eingerichtet. Über dieses können Hinweise zum Tatgeschehen sowie Bild- und Videodateien direkt an die Polizei übermittelt werden. Die Abgabe von Hinweisen ist auch anonym möglich. Das Hinweisportal ist unter folgendem Link erreichbar: https://sh.hinweisportal.de/
Die Polizei bittet insbesondere Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder über entsprechende Aufnahmen verfügen, das Hinweisportal zu nutzen und ihre Erkenntnisse mitzuteilen. Jeder Hinweis kann für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein. Darüber hinaus nimmt das Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck weiterhin Hinweise unter der Rufnummer 0451-131 0, per E-Mail an K11.Luebeck.BKI@polizei.landsh.de sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen. (PM/rk/Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

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