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„Kinder auf Schmetterlingsflügeln“: Erfolgreicher Tag der offenen Tür

„Kinder auf Schmetterlingsflügeln e.V.“: Großes Interesse beim Tag der offenen Tür

Über zahlreiche Besucher – darunter auch befreundete Vereine, wie die Biker aus der Region – konnte sich der KaSF-Vorsitzende Stephan Perner (3.v.li.) mit seinem Team beim Tag der offenen Tür in Pansdorf freuen.

Bild: KaSF/hfr

Pansdorf/Ostholstein. Im Rahmen der landesweiten Hospiz- und Palliativwoche öffnete der Verein „Kinder auf Schmetterlingsflügeln“ (KaSF) am 11. Oktober seine Türen für die Öffentlichkeit. Von 14 bis 17 Uhr nutzten zahlreiche interessierte Besucher, Nachbarn, Unterstützer und Familien die Gelegenheit, die Räumlichkeiten in Pansdorf zu besuchen und tiefere Einblicke in die sensible Arbeit des Vereins zu gewinnen. Der gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder, Jugendliche und deren Familien zu begleiten, wenn ein schwerer Verlust, Krankheit, Abschied oder tiefe Trauer das Leben erschüttern.

Hausführungen und Einblicke in die Begleitungsarbeit
Ein zentraler Bestandteil des Nachmittags waren die geführten Rundgänge durch das Haus. In persönlichen Gesprächen berichteten die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter anschaulich von ihrer täglichen Arbeit, die weit über die reine Sterbebegleitung hinausgeht. Den Besuchern wurde gezeigt, wie betroffenen Familien in stürmischen Zeiten ein sicherer Hafen geboten wird und wie wichtig geschützte Räume für die Trauerbewältigung von Kindern und Jugendlichen sind.

Ein Nachmittag der Begegnung für Groß und Klein
Neben den fachlichen Informationen kam auch das Miteinander nicht zu kurz. Bei warmem Spätsommerwetter genossen die Gäste Grillwurst, Kaffeespezialitäten und ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Während die Erwachsenen die Zeit für intensiven Austausch und das Knüpfen von Netzwerken nutzten, gab es für die jüngsten Besucher verschiedene kreative Mitmachaktionen, die das Thema Abschied und Hoffnung altersgerecht erlebbar machten.
„Wir haben uns sehr über die Resonanz und das ehrliche Interesse gefreut. Solche Tage sind unglaublich wichtig, um Berührungsängste abzubauen und das Thema Trauer bei Kindern aus der Tabuzone zu holen“, zieht Stephan Perner, ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins, eine positive Bilanz. „Ein Dank gilt unserem gesamten Team für den Einsatz sowie der Region für die fortlaufende Unterstützung, ohne die unsere ehrenamtliche Arbeit gar nicht möglich wäre.“ (PM/SE)

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