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„Leuchtenfeld“ in Travemünde: CDU fordert Klarheit

„Leuchtenfeld“ in Travemünde: CDU fordert Klarheit statt weiterer Einzelbetrachtungen

Die Zukunft des Leuchtenfelds beschäftigt die Lübecker Kommunalpolitik seit vielen Jahren.

Bild: CDU

Lübeck/Travemünde. Die Zukunft des Leuchtenfelds beschäftigt die Lübecker Kommunalpolitik seit vielen Jahren. Zahlreiche Beschlüsse wurden gefasst, Anträge gestellt und mündliche Anfragen an die Verwaltung gerichtet. Aus Sicht der CDU-Bürgerschaftsfraktion fehlt jedoch bis heute eine vollständige Übersicht darüber, nach welcher Gesamtstrategie die Verwaltung arbeitet, wie die Beschlüsse zusammenwirken und welche davon noch maßgeblich sind.
„Seit Jahren beschäftigen wir uns mit dem Klein-Klein einzelner Fragen zum Leuchtenfeld. Was fehlt, ist das große Ganze. Die Verwaltung muss die bestehenden Beschlüsse und Planungen jetzt zusammenführen und der Politik nachvollziehbar darstellen“, erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Jochen Mauritz.
Dabei dürfe das Leuchtenfeld nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidungen über Parkraum, Verkehrsführung und die weitere touristische Entwicklung Travemündes greifen ineinander. Eine Gesamtschau sei auch notwendig, um mögliche Widersprüche zwischen bestehenden Beschlüssen aufzudecken.
Stadtpräsident Henning Schumann, der Travemünde in der Lübecker Bürgerschaft vertritt, erklärt: „Das Leuchtenfeld ist ein Baustein in der Gesamtentwicklung Travemündes. Viele Entscheidungen hängen miteinander zusammen. Wir brauchen Klarheit darüber, welche Beschlüsse noch zeitgemäß sind, sich in eine Gesamtstrategie einfügen und wie sich das Leuchtenfeld in die weitere Entwicklung Travemündes einordnet.“
Die CDU fordert die Verwaltung deshalb erneut auf, die bestehenden Beschlüsse und Planungen zum Leuchtenfeld strukturiert zusammenzuführen und in den Gesamtzusammenhang der Entwicklung Travemündes zu stellen.
„Beschlüsse, Anträge und Nachfragen gibt es genug. Was fehlt, ist das Gesamtbild. Die Verwaltung ist jetzt gefordert, alle bestehenden Beschlüsse und Planungen auf den Tisch zu legen. Erst auf dieser Grundlage können wir politisch fundiert über die Zukunft des Leuchtenfelds entscheiden“, so Mauritz abschließend. (PM/rk)

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