Reporter Timmendorf

Rund 150 Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung eines Flächenbrandes

Scharbeutz/Gronenberg. Ein großflächiger Flächenbrand hat am Sonntagnachmittag, dem 12. Juli, zahlreiche Einsatzkräfte in der Gemeinde Scharbeutz gefordert. Auf einem Weizenfeld im Bereich Buland gerieten gegen 14.18 Uhr rund 20 Fußballfelder große Ackerflächen in Brand. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehren, weiterer Hilfsorganisationen und eines Landwirtes konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Felder sowie auf nahegelegene Gebäude verhindert werden.
Die Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte zunächst mit dem Stichwort „Flächenbrand größer 500 Quadratmeter“. Bereits auf der Anfahrt zeigte sich jedoch das tatsächliche Ausmaß des Brandes, sodass das Einsatzstichwort auf FEU 3 (drei Löschzüge) erhöht wurde. Neben weiteren Löschzügen wurden zusätzliche Tanklöschfahrzeuge, zwei Drohnen sowie die Technische Einsatzleitung des Kreises Ostholstein nachalarmiert.
Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Ahrensbök, Haffkrug, Neustadt in Holstein, Pönitz, Scharbeutz, Schürsdorf und Süsel sowie die Gemeinde- und Kreiswehrführung. Unterstützt wurden die Löscharbeiten von der Technischen Einsatzleitung des Kreises Ostholstein, der DLRG Haffkrug-Scharbeutz, dem Rettungsdienst, dem Führungsdienst Rettungsdienst und der Polizei.
Die Feuerwehr Scharbeutz unterstützte die Brandbekämpfung mit zwei Löschfahrzeugen und baute eine umfangreiche Wasserversorgung auf. Aufgrund der Größe der Brandfläche mussten lange Schlauchleitungen von der Hauptstraße bis zur Einsatzstelle verlegt werden, um die Löschfahrzeuge kontinuierlich mit Wasser zu versorgen. Zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus Ahrensbök und Neustadt stellten die Wasserversorgung sicher.
Auch Landwirte leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Brandbekämpfung. Mit Traktoren und Grubbern zogen sie breite Schneisen in den Boden und verhinderten so gemeinsam mit den Einsatzkräften eine weitere Ausbreitung des Feuers.
Zur Lageerkundung kamen außerdem zwei Drohnen der Technischen Einsatzleitung des Kreises Ostholstein zum Einsatz. Aus der Luft konnten die Einsatzkräfte die Ausdehnung des Brandes beurteilen und verbliebene Glutnester gezielt lokalisieren und ablöschen.
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor.
Gemeindewehrführer Malte Levgrün lobte das reibungslose Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen und der unterstützenden Landwirte. Nur durch die enge Zusammenarbeit sei es gelungen, den Flächenbrand schnell einzudämmen und größeren Schaden zu verhindern. (rk)


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