Yoshino Dojo Scharbeutz feierte 40 Jahre mit Jubiläumslehrgang
Scharbeutz/Pönitz. Ein Jubiläum, hochrangige Meister und rund 130 Karatebegeisterte aus Deutschland und dem Ausland: Das Yoshino Dojo Scharbeutz hat sein 40-jähriges Bestehen mit einem großen Karate-Lehrgang in der Sporthalle Pönitz gefeiert.
Bürgermeisterin Bettina Schäfer und Cheftrainer Jörg Arndt begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jubiläumslehrgangs und würdigten gemeinsam die Entwicklung des Yoshino Dojo zu einem festen Bestandteil des Vereinslebens in Scharbeutz.
40 Jahre Karate in Scharbeutz
Die Geschichte des Yoshino Dojo begann 1986 zunächst als Karate-Sparte im Ostsee-Sportverein. Seit 1991 ist der Verein eigenständig und engagiert sich inzwischen seit vier Jahrzehnten für die Vermittlung des traditionellen Karate.
Was einst mit einer kleinen Gruppe begann, ist heute ein lebendiger Verein mit rund 90 Aktiven. Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren gemeinsam und erleben dabei weit mehr als die reine Vermittlung von Karatetechniken.
Bürgermeisterin Bettina Schäfer betonte in ihrem Grußwort, dass Karate Werte vermittelt, die weit über die Sporthalle hinausreichen: Konzentration, Disziplin, Respekt, Selbstbeherrschung und Fairness. Besonders für Kinder und Jugendliche sei das Training eine wichtige Erfahrung. Sie lernten, sich etwas zuzutrauen, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig ihr Gegenüber und gemeinsame Regeln zu respektieren.
Nach 40 Jahren sei das Yoshino Dojo längst eine „feste Instanz“ in der Gemeinde, so Schäfer. Ihr besonderer Dank galt den zahlreichen Menschen, die den Verein über Jahrzehnte mit ihrem ehrenamtlichen Engagement geprägt und getragen haben.
Meister aus Italien zu Gast
Zum Jubiläumslehrgang konnte das Yoshino Dojo zwei international renommierte Karate-Meister begrüßen: Maestro Carlo Fugazza, 8. Dan, und Maestro Silvio Campari, 7. Dan.
Rund 130 Karateka waren nach Pönitz gekommen – aus verschiedenen Teilen Deutschlands und dem Ausland. Für die Teilnehmer bot der Lehrgang die besondere Gelegenheit, unter Anleitung zweier herausragender Vertreter des traditionellen Karate zu trainieren und neue Impulse für das eigene Training zu gewinnen.
Die weiten Anreisen vieler Gäste zeigten zugleich die überregionale Bedeutung des Yoshino Dojo und seine Einbindung in die internationale Karategemeinschaft.
Vier Jahrzehnte Engagement und Gemeinschaft
Hinter 40 Jahren Yoshino Dojo stehen unzählige Trainingsstunden, Prüfungen, Lehrgänge und gemeinsame Erlebnisse. Vor allem aber stehen Menschen: Trainerinnen und Trainer, die ihr Wissen weitergeben, Mitglieder, die Veranstaltungen organisieren, und zahlreiche Ehrenamtliche, die den Verein über Jahrzehnte geprägt haben.
Auch die Unterstützung durch Familien und Angehörige ist ein wichtiger Teil dieser Vereinsgeschichte. Bürgermeisterin Schäfer würdigte dieses Engagement als „Ehrenamt in seiner schönsten Form“.
Vereine wie das Yoshino Dojo seien für eine Gemeinde von großer Bedeutung: Sie führten Generationen zusammen, gäben Kindern und Jugendlichen Orientierung und schafften Gemeinschaft.
Tradition mit Blick nach vorn
Das Jubiläum wurde bewusst mit dem verbunden, was den Verein seit vier Jahrzehnten ausmacht: dem gemeinsamen Training und der Pflege des traditionellen Karate.
Die weiterhin wachsende Mitgliederzahl zeigt, dass Karate auch heute Menschen unterschiedlichen Alters begeistert. Für Cheftrainer Jörg Arndt und das gesamte Yoshino Dojo ist das Jubiläum daher nicht nur Anlass, auf die vergangenen 40 Jahre zurückzublicken, sondern zugleich Motivation, die Tradition weiterzuführen und die Begeisterung für Karate an kommende Generationen weiterzugeben.
Mit dem großen Lehrgang in Pönitz hat das Yoshino Dojo sein Jubiläumsjahr auf besondere Weise gefeiert – gemeinsam mit seinen Meistern, Mitgliedern und zahlreichen Gästen aus nah und fern.
40 Jahre Yoshino Dojo Scharbeutz: vier Jahrzehnte Karate, Engagement und Gemeinschaft – und ein Jubiläum mit Blick in die Zukunft. (rk)