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Zehn Jahre SeniorenKino Bad Schwartau: „Der Erfolg hat uns Recht gegeben“

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Da kommt schon ordentlich was zusammen: Auf einem großen Ausdruck haben die Macher des SeniorenKinos Peter Seedorf (l.) und Elisabeth Kremer sowie Kinobetreiber Lars Roman Paech sämtliche Filme der letzten zehn Jahre mit den zugehörigen Zahlen festgehalten. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Da kommt schon ordentlich was zusammen: Auf einem großen Ausdruck haben die Macher des SeniorenKinos Peter Seedorf (l.) und Elisabeth Kremer sowie Kinobetreiber Lars Roman Paech sämtliche Filme der letzten zehn Jahre mit den zugehörigen Zahlen festgehalten. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Bad Schwartau. In diesen Tagen blickt der Arbeitskreis SeniorenKino Bad Schwartau auf zehn erfolgreiche Jahre SeniorenKino Bad Schwartau zurück.
Seit der Auftaktveranstaltung mit der Neuverfilmung von „Die Buddenbrooks“ am 9. Januar 2009 wurden 130 Spielfilme für 23.500 Zuschauer im Movie Star Kino gezeigt. Im Durchschnitt haben 175 Zuschauer die gezeigten Filme gesehen.
Die gesamte Kapazität aller 4 Kinosäle beträgt rund 600 Plätze. Die Filme „Willkommen bei den Hartmanns (493) und „Ostfriesisch für Anfänger“ (484) haben die meisten Besucher gesehen. Hingegen wurden die Filme „Zeugin der Anklage“ (33) und „Canaris“ (36) von weniger als 40 Zuschauern besucht.
Die Kinoleitung hat bei hohem Zuschauerzuspruch spontan bis zu drei Kinosäle für das SeniorenKino geöffnet.
Die Gründungsmitglieder des SeniorenKinos stammen aus dem Kreis der Senioren der Bad Schwartauer Kommunalpolitik und des Seniorenbeirates. Nach Vereinbarung und Abstimmung mit dem Kinobetreiber Lars Roman Paech hatte sich seinerzeit der „Arbeitskreis SeniorenKino Bad Schwartau“ mit dem Mitgliedern Elisabeth Kremer, Ursula Nagel und Peter Seedorf gebildet. Durch den Tod von Ursula Nagel im Jahr 2017 kümmern sich die beiden verbliebenen Mitglieder des Arbeitskreises noch heute weiterhin um die Betreuung der Zuschauer, die Filmvorschläge und Auswahl der Filme für die Halbjahresprogramme und die Abstimmung mit der Kinoleitung.
„Von Beginn an waren wir bemüht, mit dem Filmpublikum einen persönlichen Kontakt zu erreichen. Dafür wurden für den jeweiligen Film Ankündigungsberichte in den wichtigen regionalen Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht, zu Beginn jeder Vorstellung die Zuschauer begrüßt und es wurde in aktuelle Filme eingeführt“, erklären Peter Seedorf und Elisabeth Kremer, die jetzt noch einmal mit Kinobetreiber Lars Roman Paech auf die letzten zehn Jahre zurückblickten.

Die Filme des jeweiligen Halbjahresprogramms wurden seit Beginn des SeniorenKinos einmal im Monat, jeweils an einem Dienstag um 14 Uhr gezeigt. Ab 2016 wurde der Turnus von einer Vorstellung im Monat auf einen Zeitabstand von drei Wochen verkürzt. „Steigende Besucherzahlen geben diese Änderung wieder“, freuen sich die drei auch über diese richtige Entscheidung.
„Es leben viele ältere Menschen in Bad Schwartau. Das SeniorenKino trägt deutlich zur Stärkung des Wir-Gefühls bei“, so Kino-Chef Paech.
Im Laufe der Zeit hat sich das Einzugsgebiet des SeniorenKinos allerdings immer weiter ausgedehnt. Heute kommen die Zuschauer aus der gesamten Region um Bad Schwartau, Stockelsdorf, Sereetz, dem weiteren Ostholstein und den Norden Lübecks mit Travemünde.
„Der Erfolg hat uns Recht gegeben“, so Peter Seedorf abschließend.
Mit einem Empfang und dem Streifen „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ wurde das zehnjährige Jubiläum mit rund 300 Besuchern im Januar gefeiert. Gleichzeitig fiel damit der Startschuss für das neue Halbjahresprogramm. Wie es cineastisch in den nächsten Wochen und Monaten beim SeniorenKino weitergeht, lesen Sie hier: SeniorenKino Bad Schwartau: So geht es weiter im Halbjahresprogramm

Bad Schwartau.
Das SeniorenKino Bad Schwartau setzt sein neues Programm für das erste Halbjahr 2019 fort. Die Zuschauer hatten im vergangenen Jahr aus einer Vorschlags­lis­te mit 23 Filmen des SeniorenKino-Teams acht Filme ausgewählt, die bis Juni jeweils dienstags ab 14 Uhr im Movie Star Kino gezeigt werden.
Nach dem Auftaktfilm „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“, der zur Jubiläumsfeier des SeniorenKinos im Januar gezeigt wurde, geht es nun am 12. Februar mit dem deutschen Fluchtdrama „Ballon“ weiter. Für Zwei Familien aus Thüringen ist 1979 das Maß voll: In der DDR wollen und können sie nicht länger bleiben. Doch der Weg über die Grenze zur BRD ist sehr schwierig geworden – zumal, wenn man nicht zurückkehren will. Sie entwickeln einen Plan, mit einem Heißluftballon der Republik zu entkommen.

Der Oldie aus dem Jahre 1966 „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ mit Elisabeth Tailor und Richard Burton läuft am 5. März in schwarz-weiß.
Mit dem Film „Klassentreffen 1.0 – Die unglaubliche Reise der Silberrücken“, der am 26. März gezeigt wird, hat Til Schweiger eine deutsche Filmkomödie geschrieben, inszeniert und produziert und selbst eine Hauptrolle übernommen. Thomas (Til Schweiger) hat zusammen mit den Freunden Nils (Samuel Finzi) und Andreas (Milan Peschel) vor 30 Jahren Abitur gemacht. Die drei Endvierziger leben in unterschiedlichen Lebenssituationen und werden zu einem Klassentreffen eingeladen. Das entwickelt sich chaotisch, lässt aber die Freunde zusammenrücken.

„Book Club – Das Beste kommt noch“ steht am 16. April auf dem Programm. Diane Keaton, Jane Fonda, Candice Bergen und Mary Steenburgen sind Freundinnen, die in ihrem Buchclub feststellen, dass der Bestseller „Fifty Shades Of Grey“ auch im Alter noch ein hochinteressantes Buch ist.

Der US-Film „Paris kann warten“ läuft am 7. Mai. Michael Lockwood (Alec Baldwin) reist mit seiner Frau Anne von Cannes nach Paris. Aus beruflichen Gründen muss er jedoch vor dem geplanten Urlaub in Paris einen Abstecher nach Budapest machen. Ein Geschäftspartner von Michael bietet sich an, Anne mit dem Auto nach Paris mitzunehmen...
Eine weitere deutsche Filmkomödie ist für den 28. Mai geplant. „Grüner wird’s nicht, sagt der Gärtner und flog davon“. Schorsch (Elmar Wepper) ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt. Seine Ehe und seine Gärtnerei stehen kurz vor der Pleite und die Tochter will nicht so, wie der Vater. Sie möchte Kunst studieren, ohne den Betrieb zu übernehmen. Nur über den Wolken fühlt Schorsch sich in seinem nicht mehr ganz neuen Propellerflugzeug frei. Als der Gerichtsvollzieher an seine Tür klopft und den Flieger pfänden will, steigt er in sein Cockpit und fliegt davon.
Der deutsche Film „Der Vorname“ entstand nach der französischen Komödie Le Prénom. Er erzählt die Geschichte über ein gutbürgerliches Paar, das Freunde und Verwandte zum Essen eingeladen hat. Im Laufe des Abends kommt das Gespräch auf den Namen des ungeborenen Kindes des Bruders Thomas und seiner schwangeren Freundin Anna. Als das Paar enthüllt, dass sie ihr Kind Adolf nennen wollen, bricht ein gewaltiger Streit aus. Der Film wird am 18. Juni gezeigt.

Seit 2009 ist es das 21. Halbjahresprogramm, das der Arbeitskreis SeniorenKino Bad Schwartau, Peter Seedorf und Elisabeth Kremer in enger Abstimmung mit Kinobetreiber Lars Roman Paech, auf die Leinwände zaubern.



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