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Zwei Kinder am Dienstagabend in der Ostsee vor Scharbeutz vermisst

Mehrere Einsatzkräfte waren am Dienstagabend nach 20 Uhr am Scharbeutzer Strand und im Wasser im Einsatz.

Mehrere Einsatzkräfte waren am Dienstagabend nach 20 Uhr am Scharbeutzer Strand und im Wasser im Einsatz.

Bild: DS/FFS

Scharbeutz. Am gestrigen Dienstagabend, 13. Juni 2023, wurden zwei Kinder in der Ostsee vor Scharbeutz vermisst und es wurde nach den zwei Badeunfällen am Sonntag und Montag in Timmendorfer Strand erneut ein Großeinsatz ausgelöst.

„Die erste Meldung verschärfte sich zunächst, weil eine erwachsene Person angeblich ebenfalls durch die Rettung der Kinder vermisst wurde. Im weiteren Verlauf bestätigte sich die Aussage, dass die Kinder aus dem Wasser heraus waren. Somit konzentrierte sich der Einsatz auf die noch vermisste Person, die die Kinder retten wollte," berichtet Einsatzleiter Malte Levgrün von der Freiwilligen Feuerwehr Scharbeutz.



Die Suche wurde mit zahlreichen Booten, zwei Hubschraubern und den Rettungsschwimmern der Feuerwehr Scharbeutz und der DLRG im Küstenbereich durchgeführt. Nach rund einer Stunde wurden die Maßnahmen eingestellt, weil es auch keine weiteren verifizierten Hinweise auf eine vermisste Person gab, heißt es in einer Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Scharbeutz.

Eingesetzte Kräfte vor Ort waren die Freiwillige Feuerwehr (FF) Neustadt in Holstein (Boot), die FF Niendorf/Ostsee (Boot), die FF Scharbeutz, die FF Timmendorfer Strand (Drohnengruppen), die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Lübeck, die Tauchergruppe Johanniter Eutin, die DGzRS mit Bremen und Erich Koschubs, Speedboote der dänischen Fregatte F361, DLRG Haffkrug-Scharbeutz, die Führungsgruppe der Feuerwehren der Gemeinde Scharbeutz, der Rettungshubschrauber Christoph 12, der Bundeswehr Mehrzweckhubschrauber Sea King MK41, der Rettungsdienst (zwei Rettungswagen und ein Notarzt) und die Polizei. Auch Bürgermeisterin Bettina Schäfer war vor Ort.



Warum die Freiwilligen Feuerwehren aus Haffkrug und Pönitz mit ihren Rettungsbooten nicht vor Ort waren beziehungsweise nicht alarmiert worden, wird derzeit intern geklärt.

Am Dienstag waren die Fahnen der DLRG auf rot gesetzt, was auf ein absolutes Schwimm- und Badeverbot hinweist.



Die Bürgermeisterin appellierte bereits am Dienstagabend in den sozialen Medien an die beiden Kinder oder deren Eltern und auch den Mann, sich bei den Einsatzkräften zu melden, um Gewissheit zu haben, dass alles in Ordnung ist. "Zu viel Wasser in der Lunge kann gefährlich werden, sogar tödlich sein, auch später noch," so Bettina Schäfer. (rk)


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