Als Familie Voß nach Eutin umzog - „Durch hügliche Kornfelder hinab in das schöne Eutin“

reporter Neustadt Neu
Blick über den Eutiner See aus Voß‘ Garten. Kolorierter Holzstich von Hinrich Wrage (1882). Aus: Die Gartenlaube 29/1882. Bild: Eutiner Landesbibliothek

Blick über den Eutiner See aus Voß‘ Garten. Kolorierter Holzstich von Hinrich Wrage (1882). Aus: Die Gartenlaube 29/1882. Bild: Eutiner Landesbibliothek

Bild: Eutiner Landesbibliothek

Eutin. Die Lesung „Durch hügliche Kornfelder hinab in das schöne Eutin“ am Mittwoch, dem 29. Juli um 19 Uhr in der Eutiner Landesbibliothek nimmt Johann-Heinrich-Voß-Begeisterte oder solche, die es werden wollen, mit auf eine Reise in das für Familie Voß bedeutsame Jahr 1782. Denn in diesem Jahr entschloss sich die Familie zum Umzug nach Eutin. Die Entscheidung, im Sommer 1782 Otterndorf zu verlassen, fiel ihnen nicht schwer, denn Gründe dafür gab es genug. Warum aber zog es sie nach Eutin? Angebote aus anderen Orten, gar ein Berufswechsel, wurden ernsthaft überlegt. Der katastrophale Beginn in Eutin führte zu weiteren Plänen umzuziehen, auch Lüneburg war im Gespräch. Was aber führte schließlich zum Bleiben nach dem anstrengenden Reisen?

Diesen Fragen gehen Frank Baudach, Silke Gehring und Martin Grieger anhand von Originalquellen nach. Wie unterhaltsam das sein kann, beweist die Bemerkung einer Besucherin der vorangegangenen Lesung über die Hochzeitsreise des Ehepaar Voß nach Mecklenburg und dem Umzug nach Otterndorf: „Es ist immer wieder erstaunlich, wie lebhaft sich die puren Fakten im Spiegel von Briefen und anderen schriftlichen Überresten gestalten.“

Die Veranstaltung der Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft findet in Kooperation mit der Eutiner Landesbibliothek statt. Der Eintritt ist frei. (red)