Schussabgabe bei Nachbarschaftsstreit in Mehrfamilienhaus

reporter Neustadt 132

Bild: hfr

Eutin. Am Montagabend, 5. Oktober, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Eutin im Zuge eines Nachbarschaftsstreits zur Abgabe eines Schusses mit einer Schreckschusswaffe. Ein 25-Jähriger wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 20 Uhr wurde die Polizei über einen Streit in einem Eutiner Mehrfamilienhaus informiert. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen war es im Zusammenhang mit einer Ruhestörung zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Familien gekommen.

 

Ein 25-Jähriger begab sich im Rahmen des Streits zu der Wohnung seines Nachbarn. Als die Wohnungstür geöffnet wurde, soll der 37-jährige Ostholsteiner eine Waffe in der Hand gehalten haben und mindestens einen Schuss abgegeben haben. Der jüngere Mann soll hierbei im Gesichtsbereich getroffen worden sein. Anwohner informierten schließlich die Polizei.

Die Einsatzkräfte konnten bei dem 25-Jährigen keine äußerlichen Verletzungen feststellen. Er wurde durch einen Rettungswagen vorsorglich in eine Klinik gebracht. Im Hausflur fanden die Beamten die Hülse einer Reizstoffpatrone. Zudem wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt, bei welcher es sich um das Tatmittel handeln könnte.

Gegen den 37-Jährigen ermittelt nun die Eutiner Polizei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. (red)