Verein „Haff und Huk“ hilft Küstenvögeln
Reporter Fehmarn
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Fehmarn. An der Ostseeküste konkurrieren Flussseeschwalben mit Strandbesucher*innen um ihre Plätze. Als Ausgleich hat der Naturschutzverein „Haff und Huk Nordfehmarn“ zwei Brutflöße entwickelt, die den Seeschwalben als Ersatzbrutraum dienen, sicher vor Landräubern wie Fuchs und Marder. Die Bauweise ist sturmsicher und salzwasserresistent und erleichtert die Handhabung beim Einholen und Wiederausbringen. Gemeinsam mit Jugendlichen des Kinder- und Jugendparlamentes und Stadtjugendpfleger Oliver Gende wurde ein Brutfloß Mitte Mai auf dem Fastensee zu Wasser gelassen. Während Flussseeschwalben sehr gern die Brutflöße annehmen, bleiben andere Strandbrüter wie Zwergseeschwalben, Sandregenpfeifer, Austernfischer und Säbelschnäbler an Land. Für diese Vogelarten bietet der Verein zwei besonders gesicherte Strandabschnitte, einen am Fastensee und einen in der Nähe zum Aussichtsturm. Zur Brutsaison sichern dort spezielle Elektrozäune an Land die beiden Bereiche vor Nesträubern. Das Brutfloß verfügt seit letztem Jahr über eine Webcam, die Technik wurde gemeinsam mit der Inselschule entwickelt und der Bürgerwindpark Westfehmarn sponserte eine moderne Kamera. Neu in diesem Jahr ist eine mobile Strand-Webcam. Die Anschaffung der Kamera und Hardware übernahm die VR-Bank, die Firma „dibu energie“ steuerte eine Photovoltaikkomponente für die Stromversorgung bei und der Bürgerwindpark half bei der Einrichtung der Datenübertragung. Den Link zu den beiden Kameras finden Sie auf www.haffundhuk.de/projekte.
