Bürgervogelschießen im Jubiläumsjahr der Freiwilligen Feuerwehr

Kristina Kolbe 32

Grömitz. Wenn der Holzvogel ins Visier genommen wird, geht es bei der Freiwilligen Feuerwehr Grömitz wieder um die Königswürde. Auch im 140. Jahr ihres Bestehens feiert die Wehr ihr traditionelles Bürgervogelschießen. Umzug, Festkommers und viel Musik gehören ebenso dazu wie der Wettstreit um die Nachfolge des amtierenden Königs Frank Pätzold. Für die Kameradinnen und Kameraden beginnt das Festwochenende bereits am Freitag. Am Vorabend des Bürgervogelschießens wird der Holzvogel traditionell bei Vogelbauer Matthias Will abgeholt. Wie dieser in diesem Jahr aussehen wird, bleibt zunächst eine Überraschung. Für das Federkleid waren erneut die Jungen und Mädchen der Kinderfeuerwehr Grömitz verantwortlich. Gemeinsam mit dem Betreuerteam der „Löschlöwen“ haben sie den Vogel bunt und kreativ gestaltet.

Für Frank Pätzold endet mit dem diesjährigen Vogelschießen seine Regentschaft. Im vergangenen Jahr bewies er Ausdauer: Erst mit dem 525. Schuss fiel die Entscheidung und Pätzold sicherte sich die Königswürde. Auch diesmal können sich die Teilnehmer wieder am Holzvogel versuchen. Mitmachen dürfen Personen ab 18 Jahren. Die Schießkarten sind am Veranstaltungstag zum Preis von 20 Euro in der Gildehalle erhältlich.

Eine Besonderheit gibt es aufgrund des Jubiläums: Während sich grundsätzlich alle volljährigen Teilnehmer am Bürgervogelschießen beteiligen können, ist der entscheidende Königsschuss in diesem Jahr den Mitgliedern der Einsatz-, Verwaltungs- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Grömitz vorbehalten. Damit wird der neue Feuerwehrkönig oder die neue Feuerwehrkönigin im Jubiläumsjahr aus den eigenen Reihen kommen.

Neben dem Schießen soll auch das gemeinsame Feiern nicht zu kurz kommen. Die Grömitzer Wehr hofft auf viele Besucher, die das Bürgervogelschießen und das 140-jährige Bestehen gemeinsam mit den Feuerwehrleuten feiern. Für die Verpflegung sorgt die Fleischerei Meier aus Cismarfelde. (red)