Eine Freundschaft, die weit über das Protokoll hinausgeht
reporter Neustadt
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Grömitz. Seit vielen Jahren pflegen die Gemeinde Grömitz und die Grömitzer Bürgergilde von 1492 eine intensive Patenschaft mit der Besatzung des Minenjagdbootes „Grömitz“. Auch wenn der Dienstplan der Marine - wie zuletzt beim Einsatz als NATO-Flaggschiff - die Kameraden oft weit weg führt, bleibt der Kontakt in die Paten-Gemeinde eine feste Größe. Ein Zeichen dieser lebendigen Verbindung war das traditionelle gemeinsame Grünkohlessen, das vergangenen Donnerstag in den Gilde-Räumen stattfand. In geselliger Runde kamen Gemeindevertreter, Gildebrüder, Feuerwehr, DGzRS und Vertreter der Besatzung des Bootes zusammen, um sich auszutauschen und die gegenseitige Wertschätzung zu festigen. Die Patenschaft zwischen der Gemeinde Grömitz und der Bundeswehr ist ein lebendiges Versprechen: „Wir stehen zusammen. In Zeiten, in denen Sicherheit und Freiheit keine Selbstverständlichkeit mehr sind, bildet diese Verbindung eine Brücke des Vertrauens. Die Soldatinnen und Soldaten sind Nachbarn, Freunde und fester Teil unserer Gemeinschaft. Dieser direkte Draht zwischen der Zivilgesellschaft und der Bundeswehr schafft Vertrauen und zeigt den Kameradinnen und Kameraden, dass die Bürger hinter Ihnen und Ihrem Dienst für unser Land stehen. Ob beim Vogelschießen der Bürgergilde, im Kieler Heimathafen der „Grömitz“ oder wie jetzt beim winterlichen Grünkohl - die regelmäßigen gegenseitigen Besuche machen die Patenschaft zu einer echten Herzensangelegenheit. Solche Momente der Gemeinschaft beweisen, dass die „Grömitz“ nicht nur auf See, sondern auch in ihrem Paten-Ort fest verankert ist.“ (red)

