Erfolgreicher Abschluss der „Wintertied“

reporter Neustadt Neu
Gut gelaunt nach dem True-Crime-Abend: Axel Petermann (2. v. lks.) und das Team des Tourismus-Service Kellenhusen.

Gut gelaunt nach dem True-Crime-Abend: Axel Petermann (2. v. lks.) und das Team des Tourismus-Service Kellenhusen.

Bild: hfr

Kellenhusen. Mit einem eindrucksvollen Abschluss ist die neue Veranstaltungsreihe „Wintertied“ im Ostseebad Kellenhusen zu Ende gegangen. Mehr als 120 Gäste erlebten am 13. Februar im vollbesetzten Diekhuus einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen True-Crime-Abend mit dem renommierten Profiler Axel Petermann. Mit Einblicken in reale Ermittlungsarbeit, psychologische Täterprofile und seine Tätigkeit als Berater für die Krimireihe „Tatort“ zog der Kriminalist das Publikum in seinen Bann. Die große Resonanz setzte einen würdigen Schlusspunkt unter die erstmals durchgeführte Winterreihe.

 

Von November bis Februar bot die Gemeinde Kellenhusen mit „Wintertied“ ein Veranstaltungsprogramm, das Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse in der Winterzeit ermöglichen sollte. Die Reihe richtete sich vor allem an die Einwohnerinnen und Einwohner Kellenhusens - trotzdem blieb die Tür für alle offen und niemand musste draußen bleiben. Insgesamt sieben Veranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten und an verschiedenen Orten richteten sich an alle Altersgruppen. Den Auftakt bildete ein Kneipenquiz in Ewa’s Sandbar, weitere Programmpunkte reichten vom Nikolausfrühstück über eine Weinverkostung bis hin zu Tanz- und Gesprächsformaten. Auch die Neuauflage der Montags-Disco zum Abschied vom Kursaal fand großen Zuspruch.

 

„Mit der ‚Wintertied‘ wollten wir den Einheimischen außerhalb der Tourismussaison ein attraktives Angebot machen und den Zusammenhalt vor Ort stärken“, sagt Bürgermeister Stefan Schwardt. „Die positive Resonanz zeigt, dass dieses Konzept aufgegangen ist.“ Geplant, beworben und durchgeführt wurde die Veranstaltungsreihe vom Tourismus-Service Kellenhusen im Auftrag der Gemeinde. Die beiden verantwortlichen Mitarbeiter Timo Hartmann und Thore Garms ziehen ein durchweg positives Fazit. Besonders die Mischung aus kostenfreien und bewusst niedrig bepreisten Veranstaltungen sowie die Vielfalt der Formate haben wesentlich zum Erfolg beigetragen. Erfahrungen und Rückmeldungen der ersten „Wintertied“-Reihe werden nun ausgewertet, um daraus Erkenntnisse für mögliche zukünftige Veranstaltungen zu gewinnen. (red)