Erster Bilderklönschnack im Museum für Regionalgeschichte
Pönitz. Am Sonntag, 8. November, um 14.30 Uhr lädt der Verein für Regionalgeschichte zum ersten Bilderklönschnack ins Museum für Regionalgeschichte in der Lindenstraße 23 in Pönitz ein. Das Thema ist „Pönitz - Menschen, Feste und Gebäude“. Bei Kaffee und Keksen kann man in gemütlicher Runde in Bildern aus vergangenen Tagen stöbern, vielleicht Eltern, Großeltern, Freunde oder auch sich selber entdecken und alte Erinnerungen und Anekdoten austauschen.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gab es mobile Fotoapparate und Fotografen wie zum Beispiel Steffen aus Scharbeutz und Simonsen in Oldenburg, die Landschaften, Hotels und Pensionen und auch auf Festen und Veranstaltungen Fotos machten. Dann wurde auch privates Fotografieren modern, man hatte Amateurfotoapparate mit Rollfilmen und für Dias, die Hobbyfotografen machten Familienfotos, dokumentierten Häuser und Festivitäten. Fotoalben mit diesen persönlichen Schätzen stehen bei vielen vergessen im Bücherschrank, oftmals weiß man heute gar nicht mehr, was und wer darauf dargestellt ist. Einige dieser Alben sind im Archiv des Museums gelandet. Auch zahlreiche Alben mit Schulfotos aus dem Nachlass des früheren Rektors der Pönitzer Schule Otto Jarchov und seiner Frau Erika und viele Alben und Ordner von örtlichen Vereinen befinden sich im Museum und wurden zum Teil auch schon durch die ehrenamtlichen Archiv-Mitarbeiter des Museums Martin Garken und Gerda Petrich digitalisiert und archiviert.
Nun bietet das Museum zum ersten Mal allen Interessierten an, in diesen Alben zu stöbern und sich darüber auszutauschen. Vielleicht können so auch einige offene Fragen zu Bildern beantwortet werden. Wer möchte, darf auch gern eigene Bilder oder Alben mitbringen. Bei guter Resonanz kann sich das Museumsteam vorstellen, diese Veranstaltung in lockerer Folge oder auch regelmäßig zu verschiedenen Themen anzubieten.
Die Veranstaltung findet im leider nicht barrierefreien Vortragssaal des Museums im ersten Stock statt. Es wird ein Unkostenbeitrag von 2,50 Euro erbeten. Interessierte sind eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (red)

