Gespräch mit Neustädter Apothekern
Berlin/Neustadt. Gerade erst Montag konnten die Bürgerinnen und Bürger ihn bemerken, den bundesweiten Protesttag der Apotheken. Diesen hatte die ABDA - die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - für den 23. März beschlossen. Viele Apotheken sind diesem Aufruf gefolgt, so auch vier Neustädter Apotheken (der reporter berichtete). Sebastian Schmidt, der für Ostholstein direktgewählter Bundestagsabgeordneter ist, nahm diesen Protesttag zum Anlass, die Apotheker zu einem unkomplizierten und offenen Fachgespräch einzuladen. Bedingt durch die anwesenheitspflichtige Sitzungswoche des Deutschen Bundestages haben sich die Neustädter online mit dem Innen- und Gesundheitspolitiker getroffen.
Die betroffenen Apotheker hatten einiges zu berichten und auch Sebastian Schmidt konnte einige Einblicke aus dem Bundestag und Gesundheitsausschuss gewähren. „Ich freue mich vor allem, dass das Interesse am Austausch so groß ist. Im Dialog zu bleiben hilft nicht nur bei unterschiedlichen Meinungen, sondern auch, wenn wir wie hier im Grunde an einem Strang ziehen.“, sagt Schmidt. Das strittigste Thema: die seit Jahren ausstehende Erhöhung des Fixums. „Innerhalb der CDU herrscht Einigkeit, dass dieses Versprechen aus dem Koalitionsvertrag gehalten werden muss und das werden wir auch tun“, so Schmidt. Wichtige Impulse konnten dennoch platziert werden. Dazu zählen beispielsweise die Rolle der Apotheken in einem resilienten, krisensicheren System, Bürokratieabbau und auch Verbesserungsvorschläge an schon digitalen aber noch nicht perfekt abgerundeten Prozessen. (red)

