„Jugend rockt Grömitz“ bringt den Kurpark zum Beben
Ostseebad Grömitz. Gelungene Premiere. Rund 600 Besucherinnen und Besucher haben am Samstag über den Tag hinweg den Kurpark in Grömitz in eine lebendige Festivalzone verwandelt und damit der Premiere von „Jugend rockt Grömitz“ genau die richtige Bühne bereitet. Das neue Format überzeugte mit einer lockeren, familiären Atmosphäre, viel Farbe und vor allem mit jeder Menge talentierter Nachwuchsbands. Das Motto des Tages: gemeinsam laut, gemeinsam stark.
Als Nachfolger von „Grömitz goes Rock“ (letztmals 2011) hat das Event, das von der Grömitzer Kinder- und Jugendarbeit organisiert wurde, bewusst auf junge Talente gesetzt. Bands wie Chapter X, Static Break, Boneshaker und Durst and Distortion lieferten energiegeladene Auftritte und zeigten eindrucksvoll, wie viel musikalisches Potenzial in der Region steckt. Für ein Highlight sorgte die Hamburger Rockband Hardbone, die als Special Guest mit kompromisslosem Rock den Abend abrundete.
Doch „Jugend rockt Grömitz“ war mehr als nur ein Musikfestival. „Das Konzept hat gepasst“, bilanzierte Kinder- und Jugendberater Udo Braeger. Familien, Musikfans und Neugierige mischten sich entspannt untereinander, genossen das abwechslungsreiche Rahmenprogramm und feierten gemeinsam einen Tag voller Live-Musik.
Besonders im Fokus stand der gute Zweck. Mit Spendenaktionen, einer Versteigerung und weiteren kreativen Ideen wurde Geld für den Verein „Lautstark gegen Krebs e.V.“ sowie die Jugend- und Kinderfeuerwehr Grömitz gesammelt. „Ein starkes Zeichen dafür, wie Musik Menschen verbinden und gleichzeitig etwas bewegen kann“, so Udo Braeger. Finanziert wurde die Veranstaltung, die von Bürgermeister Sebastian Rieke eröffnet wurde, unter anderem aus dem Zukunftspaket des Bundesministeriums für Bildung, Sport, Soziales und Kultur.
Unterstützt von zahlreichen regionalen Gewerbetreibenden wurde „Jugend rockt Grömitz“ zu einem rundum gelungenen Auftakt. Die Premiere hat gezeigt: Dieses Festival hat Potenzial. (mg)
