„Munition im Meer - Das explosive Erbe“
Pönitz. Die letztjährige Sonderausstellung „Munition im Meer - Das explosive Erbe“ im Museum für Regionalgeschichte in Pönitz wurde aufgrund der großen Resonanz und Aktualität ergänzt und aktualisiert und ist nun wieder regelmäßig geöffnet. Alle Objekte und Leihgaben werden weiterhin gezeigt. Die umfangreiche Begleitbroschüre zur Ausstellung, die alle Themen enthält, ist auch weiterhin im Museum erhältlich.
Das Regionalmuseum thematisiert mit der Sonderausstellung „Munition im Meer“ die Bergung der Munitionsaltlasten in der Ostsee, dazu gehören die Methoden, mit denen die Munition aufgespürt und kartiert wird, die Bergungskonzepte, die Gefahren, die von den rostenden Waffen für Mensch und Tier ausgehen und die Geschichte der Munitionsverklappungen. Die ehrenamtlich arbeitende Museumsteam erhielt Informationen zum aktuellen Stand von den Wissenschaftlern und Praktikern, die an der Meeresuntersuchung, der Pilotbergung und an der Erforschung der Gefahren, die von den Altlasten ausgehen, beteiligt sind und hat diese in die Ausstellung eingearbeitet.
Ein weiteres Highlight im Museum ist die Präsentation der historischen Glasnegative des Fotografen Julius Simonsen aus Klingberg, der „Pönitzer Schweiz“ und Scharbeutz von circa 1921 bis 1939. Diese Glasnegative wurden von der Fielmann Museumsförderung erworben, digitalisiert und dem Museum für Regionalgeschichte geschenkt. Sie haben nun einen Platz in der Dauerausstellung gefunden.
Das Museum für Regionalgeschichte in der Lindenstraße 23 in Pönitz ist jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr und am Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Sonderausstellung soll bis zum 8. Dezember gezeigt werden, der Eintritt ist frei. Besuche und Führungen für Gruppen und Schulklassen außerhalb der Öffnungszeiten kann man per Mail unter museum@museum-scharbeutz.de vereinbaren. (red)

