Schaufensterwettbewerb zum SHMF prämiert
Oldenburg in Holstein. Das größte und bedeutendste musikalische Erlebnis des Landes, das Schleswig-Holstein-Musikfestival (SHMF), geht mit dem August in die heiße Phase. Das gilt nicht zuletzt für Oldenburg, wo sich die Menschen auf das Konzert am 14. August freuen, wenn die Musikgruppe „Tailcoat“ das Publikum im Wallmuseum Oldenburg zu einem Open-Air-Abend entführt, der tief in nordische Klangwelten eintaucht und sie zugleich in ein neues, modernes Gewand kleidet.
Um noch einmal den Hotspot auf dieses Ereignis zu werfen, hat der Oldenburger Beirat mit den Organisatoren des SHMF einen lokalen Schaufensterwettbewerb ausgeschrieben. Zu dem landesweiten Thema „Stockholm“ fiel zahlreichen Oldenburger Geschäftsleuten viel ein. Wer in den vergangenen Wochen durch Oldenburg gegangen ist, der hat sich sicherlich einfangen lassen von den vielen Inspirationen zu Stockholm, die in den Schaufenstern zu sehen waren.
So war es für die lokale Jury „sehr schwer, hier Preise zu vergeben, da alle Teilnehmenden sich sehr viel Mühe gegeben hatten, das Festival mit seinem Städteschwerpunkt zu präsentieren“, führt Jurymitglied Klaus Dörnen aus. Da sind die berühmte Häuserkulisse zu sehen und schwedische Skulpturen und Elche, da lugt Pippi Langstrumpf hervor und überall beherrscht „Abba“ die Schaufenster. Nach vielen Eindrücken war es dann das Bekleidungsgeschäft „Streetlife“ in der Kuhtorpassage, das zahlreiche Elemente zu Stockholm stimmig zusammengetragen hat und hierfür mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde. Den Platz Zwei teilen sich das „Modehaus Johannsen“ und die „Wagrien-Apotheke“, beide stimmten uns auf die schwedische Hauptstadt und auf das Festival ein. Einen Sonderpreis für Kreativität vergaben die Juroren an das „Talentehaus“ in der Göhler Straße, da hier alle Elemente des Schaufensters selbst hergestellt wurden. Da gab es keine Fotos, sondern gemalte Häuser und handgemachte Accessoires.
„Insgesamt waren alle Schaufenster ideenreich gestaltet und irgendwie hätten alle einen Preis verdient“, fasst Jurymitglied Michael Kümmel zusammen mit einem herzlichen Dank an alle in Oldenburg, die so engagiert mitgemacht haben. Die Schaufenster sind noch bis zum 31. Juli zu bewundern. (red)


