Von der Blüte bis zur Ernte: So wachsen Erdbeeren
Bevor die ersten roten Früchte in den Verkauf kommen oder auf den Feldern gepflückt werden können, steckt viel Arbeit in jeder Erdbeerpflanze. Die Grundlage für die Ernte wird oft schon im Vorjahr gelegt.
Im Frühjahr entwickeln die Pflanzen ihre weißen Blüten. Damit später Erdbeeren wachsen können, müssen diese bestäubt werden. Dabei spielen Bienen und andere Insekten eine wichtige Rolle. Aus jeder bestäubten Blüte entsteht anschließend eine Frucht.
Je nach Witterung dauert es mehrere Wochen, bis die Erdbeeren ihre typische rote Farbe entwickeln. Sonne und ausreichend Wasser sorgen dafür, dass die Früchte ihr volles Aroma entfalten können. Während der Erntezeit müssen die Erdbeeren regelmäßig gepflückt werden, denn reife Früchte wachsen ständig nach.
Besonders wichtig ist dabei der richtige Erntezeitpunkt. Erdbeeren reifen nach dem Pflücken kaum nach. Deshalb werden sie möglichst erst geerntet, wenn sie vollständig ausgereift sind und ihr volles Aroma entwickelt haben.
Gerade regionale Erdbeeren profitieren davon. Sie können länger auf dem Feld bleiben und gelangen oft schon kurze Zeit nach der Ernte zum Verbraucher. (red/gm)

