Praktische Tipps zur Entspannung der Augen nach langer Bildschirmarbeit

reporter Neustadt Neu
Lange Bildschirmarbeit kann für die Augen anstrengend sein. Regelmäßige Pausen und kleine Übungen können helfen, die Augen zu entlasten.

Lange Bildschirmarbeit kann für die Augen anstrengend sein. Regelmäßige Pausen und kleine Übungen können helfen, die Augen zu entlasten.

Bild: Adobe Stock

In einer zunehmend digitalen Welt leisten unsere Augen täglich Schwerstarbeit. Stundenlanges Arbeiten am Bildschirm fordert die Augenmuskulatur permanent, denn sie ist eigentlich nicht dafür gemacht, dauerhaft auf kurze Distanzen fokussiert zu bleiben. Zusätzlich können Blaulicht und Bildschirmflimmern die Augen belasten und den natürlichen Seh- und Schlafrhythmus beeinflussen.Umso wichtiger sind regelmäßige Entlastung und kleine Erholungspausen für die Augen. Sie sorgen nicht nur kurzfristig für mehr Wohlbefinden, sondern können auch Beschwerden wie trockenen Augen oder dem sogenannten Computer Vision Syndrome (CVS) vorbeugen.

Schon wenige einfache Übungen im Alltag helfen dabei, die Augen fit zu halten und die Sehkraft zu unterstützen.

Einfache Übungen für entspannte Augen

20/20-Regel:

Alle 20 Minuten für etwa 20 Sekunden in die Ferne schauen, idealerweise auf einen Punkt in rund sechs Metern Entfernung. So kann sich die Augenmuskulatur entspannen.

Bewusst blinzeln:

Wer lange auf Bildschirme schaut, blinzelt oft zu selten. Regelmäßiges und bewusstes Blinzeln hält die Augen feucht und beugt Trockenheit vor.

Bewusst fokussieren

Einen Zeigefinger im Abstand von 15 Zentimetern, den anderen in 30 Zentimetern Entfernung waagerecht vor die Augen halten und abwechselnd so lange fixieren, bis der nicht fokussierte Finger doppelt erscheint.

Palming:

Dafür die Hände aneinanderreiben, bis sie warm werden, und anschließend locker über die geschlossenen Augen legen. Die Handflächen berühren die Augenlider dabei nicht. Wärme und Dunkelheit wirken beruhigend und entspannend.

Augenbewegungen:

Langsame Kreisbewegungen sowie horizontales und vertikales Wandern der Augen können helfen, Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit der Augen zu fördern.

Auch der Arbeitsplatz spielt eine Rolle

Nicht nur Pausen, sondern auch die richtige Bildschirmumgebung beeinflusst den Sehkomfort erheblich. Ein zu heller Monitor kann die Augen ebenso belasten wie flimmernde Bildschirme oder starke Lichtquellen im Raum. Deshalb sollte die Bildschirmhelligkeit immer an das Umgebungslicht angepasst werden. Auch Blaulichtfilter oder spezielle Monitore können dabei helfen, die Belastung zu reduzieren.

Wichtig ist außerdem die Position des Bildschirms: Ideal ist ein Abstand von etwa einer Armlänge sowie eine Platzierung auf Augenhöhe. Ergänzend sorgt weiches, indirektes Licht im Raum für angenehmere Bedingungen beim Arbeiten. (red)