Tempeh: Würziger Partner für frisches Gemüse
Viele haben schon einmal Tofu gekostet, Tempeh steht dagegen deutlich seltener auf dem Speiseplan. Dabei hat das traditionelle Lebensmittel aus Indonesien kulinarisch einiges zu bieten: eine feste Konsistenz, einen leicht nussigen, pilzartigen Geschmack und zahlreiche Möglichkeiten für die vegetarische und vegane Küche. Klassischer Tempeh wird aus ganzen Sojabohnen hergestellt. Er liefert wichtige Ballaststoffe und eignet sich gut als pflanzliche Proteinquelle.
In der Küche zeigt sich Tempeh ausgesprochen wandelbar. In Scheiben oder Würfel geschnitten, lässt er sich knusprig anbraten, backen oder grillen. Auch zerbröselt kann er verwendet werden. Wer dem eher nussig-herben Eigengeschmack eine andere Richtung geben möchte, kann Tempeh vor dem Garen marinieren. In Salaten oder Bowls ist gebratener Tempeh ein gesundes und leckeres Topping. So entstehen unkomplizierte Gerichte, bei denen sich Gemüse je nach Jahreszeit immer wieder austauschen lässt.
Rezept zum Ausprobieren
Zutaten
200 g Tempeh
1 rote Chilischote
2–4 Knoblauchzehen
1 TL Tomatenmark
1 TL Chilipaste
4–6 EL Sojasoße
Sesam
1 Frühlingszwiebel
Öl zum Braten
Gemüse nach Belieben
Reis
Zubereitung
Die Chilischote gemeinsam mit dem Knoblauch fein hacken und in reichlich Öl anbraten, bis ein schönes Röstaroma entsteht. Den Tempeh in Streifen schneiden und hinzugeben. Dann Tomatenmark und Chilipaste zugeben, kurz anrösten und schließlich mit Sojasoße ablöschen. Wer mag, kann das Gemüse parallel in einem Topf vorgaren und zum Schluss in die Pfanne geben. Alles miteinander vermengen und mit gerösteten Sesamkernen und Frühlingszwiebelringen garnieren. Dazu passt zum Beispiel Reis. (red)

