„Die Blutspendetermine sind immer gut gebucht!” 161  |  13.01.2021 16:00

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Preetz (tg). Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie konnten die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer des DRK-Blutspendedienstes beim letzten Preetzer Spendentermin zufrieden sein. An den zwei Spendetagen in der ersten Januarwoche kamen rund 210 Blutspender in die Schulen am Hufenweg, um dort jeweils einen halben Liter Blut zu spenden. „Das sind tolle Zahlen! Die Spendenbereitschaft ist ungebrochen hoch“, freute sich Susanne von Rabenau, PR-Referentin beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Aktuell sind die Zahlen in der Schusterstadt ungefähr wieder auf Vorkrisenniveau. Konnte der Blutspendedienst noch zu Beginn der Corona-Krise die vielen Blutspender gar nicht adäquat berücksichtigen, so groß war seinerzeit der Andrang, wurden mittlerweile umfangreiche Schutz- und Hygienestandards entwickelt, um alle Freiwilligen entsprechend spenden zu lassen. Die erste wichtigste Neuerung unter Pandemiebedingungen: die Blutspender müssen sich anmelden und erhalten vorab im Viertelstundentakt einen festen Termin zugewiesen. Die Reservierung erfolgt über die Website www.blutspende-nordost.de oder telefonisch, über die kostenlose Hotline 0800/1194911. „Die Frequenz der Termine richtet sich nach den räumlichen Gegebenheiten“, so Harald Hinz, PR-Referent beim DRK-Blutspendedienst. In Preetz können jeweils sieben Spender gleichzeitig betreut werden. „Die Terminreservierung sichert die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen“, ergänzte Susanne von Rabenau. Das System der festen Terminvergabe soll auch nach dem Ende der Pandemie beibehalten werden, sichert es doch einen reibungsloseren Ablauf und verkürzt zudem die Wartezeiten. Die zweite wichtige Neuerung in der Corona-Krise betrifft die Einlasskontrolle. Die Spender werden einzeln ins Gebäude gelassen. Hierbei werden sie eingehend, u. a. zu ihrem Gesundheitszustand, befragt und über die Corona-Schutzbestimmungen aufgeklärt. Es wird die Temperatur gemessen, die Hände müssen desinfiziert werden und es gibt ggfs. einen neuen Mund-Nasen-Schutz. Die weiteren Abläufe der Blutspende haben sich nicht verändert (Fragebogen zum Gesundheitszustand, Arztgespräch, Blutabnahme). Die meisten Blutspender sind Stammspender. So auch Harald Petersen. Der Dobersdorfer spendet regelmäßig. Seine Motivation ist seit den ersten Spenden als Polizist vor über 30 Jahren ungebrochen hoch: „Blut ist das Wichtigste, was wir haben; - das wird immer gebraucht!“, betonte der 62jährige. Auch unter den aktuellen Hygiene- und Schutzbestimmungen fühlt er sich in den Spendenräumlichkeiten jederzeit gut aufgehoben. Dies empfindet Manfred Ziehmer ebenfalls. „Die Notwendigkeit, zu Spenden, ist weiterhin gegeben“, erklärte er. Der 63jährige spendet seit seinem 21. Lebensjahr regelmäßig, oft zusammen mit seiner Frau. „Ich kann selber in eine Situation kommen, in der ich eine Blutspende benötigt und dann ist es gut, wenn man auch dazu beigetragen hat“, betonte Ziehmer. Der DRK-Blutspendedienst bittet weiterhin, auch in Zeiten der Corona-Pandemie, gesunde Menschen, mit ihrem Einsatz als Spender, die Patientenversorgung mit Blutpräparaten abzusichern. Gefragte Blutgruppen kommen oft schon den übernächsten Tag zum Einsatz, bei einer OP oder der Versorgung von Tumorpatienten. Weitere Infos: www.blutspende-nordost.de bzw. Tel. 0800/1194911 (kostenlos). Die nächsten Spendetermine in Preetz: 4. Februar, 16-19 Uhr (Feuerwehrtechnische Zentrale, Dänenkamp 3), sowie 8./9. April, 15-19.30 (Schulen am Hufenweg, Hufenweg 5).