Laboes Goalgetter heißt Rene Puls 100  |  10.03.2021 15:00

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Sechs Dersauer Treffer fielen in Laboe.

Sechs Dersauer Treffer fielen in Laboe.

Kreis Plön (dif). Der VfR Laboe aus der Fußball-Verbandsliga Ost begleitet uns heute beim kleinen Rückblick auf die bisherigen Spieltage. Weiterhin schauen wir sieben Jahre zurück in die Vergangenheit, dort eben auf jenen VfR aus der Spielzeit 2013/14. Doch zuerst aktuell in die Gegenwart. Mit Position sieben ging Laboe unter ihrem Coach Miki Mladenovic, an seiner Seite agierten Dominic Kahl und Maik Eschen als „Co“, in die Zwangspause. Zweimal konnte man sich einen Dreier holen, dreimal ging die Partie verloren. Darunter auch ein hohe 3:6 gegen den ASV Dersau. Immerhin 14 Treffer schossen die Laboern und damit eine positive Trefferquote von „plus drei“ heraus. Viermal stand Keeper Christoph Rene Zander im Kasten des Verbandsligisten. Vor ihm hieß die Abwehrreihe: Adam Abdelrahman, Sebastian Wendt (beide 4 Einsätze), sowie Christian Hirdes, Adrian Riesner und Steven Kühl, die alle fünfmal in den jeweiligen 90 Minuten eingesetzt wurden. Die Tore waren aber dem Mittelfeld und dem Angriff vorbehalten. Hier traf Rene Puls bei seinen vier Spielen mit fünf „Buden“ am besten. Janek Sebastian Geisbauer (4 Spiele/3 Tore), Maximilian Ehle (5/2), Marcel Schwantes (4/2), Patrick Wemmer (4/2), Matthias Schnoor und Darko Veselinovic (das Duo kam auf 4 Matches blieb dabei aber ohne Erfolg) folgen in dieser Aufstellung. Anfang 2021 kann man beim Verein in Ruhe planen und schloss eine wichtige Baustelle. Der VfR gab bekannt, dass der sportliche Leiter Miki Mladenovic, wie seine beiden Assistenten Dominic Kahl/Maik Eschen, über den Sommer hinaus beim Strand-Verein bleiben wird. Die bisher so erfolgreiche Zusammenarbeit hat also weiter Bestand. Der Rückblick geht wie erwähnt in das Sportjahr 2013. Hier stand am Saisonende, damals hieß die Staffel noch Verbandsliga Nord-Ost, der 5.Tabellenplatz in der Vereinsliste. Mit 15 Siegen, vier Unentschieden und 11 Pleiten sammelte die Mannschaft unter Trainer Daniel Lechte 49 Zähler. Nur 35 Gegentore fing sich die damalige VfR-Defensive und belegte in der Kategorie „Verteidigung“ Platz zwei. Nur die Kicker aus Eckernförde standen bei 27 und damit etwas besser als Laboe. Im Angriff lief es nicht ganz so gut. Hier wurde es nur Position 11. Das 4:0 über Büdelsdorf war das höchste Resultat der Serie. Jeweils mit 0:3 verlor man gegen die TSG Concordia aus Schönkirchen und den Suchsdorfer Sport Verein. Die Meisterschaft ging einst an den TSV Bordesholm, der 64 Punkte erkickte, knapp vor dem TSV Klausdorf (60). Für den TSV Plön, der mit Inter Türkspor Kiel und dem Preetzer TSV auch heute noch mit den Laboern in der VL Ost spielt, ging es nach 28 Pluspunkten als Absteiger eine Liga tiefer. Schon damals gab es Punktabzüge wegen Nichterfüllung der Schiedsrichterabstellungen. In dieser Serie erwischte es den TSV Plön, den Eckernförder SV und den Sport Verein aus Suchsdorf. Sie alle erhielten in der Endabrechnung drei Zähler Abzug. Für die Plöner hätte es, bei etwas besserem Torverhältnis, ohne dieses Manko dann fast noch zum Klassenerhalt gereicht. Die Lechte-Jungs aus Laboe stellten mit einem Durchschnittalter von etwas mehr als 23 Jahren eine relativ junge Truppe. Aus dem heutigen Kader waren mit Co-Trainer Dominic Kahl (18 Spiele), Torhüter Rene Steinke (24), Steven Kühl (26), Darko Veselinovic (23) und Patrick Wemmer (25) schon damals fünf Kicker in „Schwarz Weiß“ dabei. Kahl traf bei seinen Einsätzen viermal, Veselinovic und Wemmer waren beide jeweils dreimal erfolgreich.
Preetzer TSV: Das wollte man beim PTSV wohl nicht auf sich sitzen lassen. Nachdem ihre Sportanlage in einem Interview als “schlechteste” betitelt wurde, will man sich dieser Kritik stellen und gelobte hier Besserung. Aktuell baut man ein neues Verkaufshäuschen mit Unterstand. Gleichzeitig läuft die Planung, dass das Stadion demnächst mit Licht geflutet werden soll, sodass man sich-wenn es denn endlich wieder losgehen sollte- beim aktuellen Verbandsligazweiten auf tolle Abendspiele freuen dürfte.