Die Ostsee wird grün - Strandalternativen im Binnenland im Fokus: Ostsee Schleswig-Holstein setzt auf Holsteinische Schweiz 768  |  08.04.2021 16:00

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Scharbeutz/Ostholstein. Die Ostsee erfreut sich bei den Deutschen großer Beliebtheit und liegt laut einer Studie von „Destination Brand“ auf Platz 1 der bekanntesten inländischen Reiseziele. Aber neben der Küste bietet die Region auch ein sehr attraktives Binnenland. Auf das setzt in diesen besonderen Zeiten nun der Ostsee Holstein-Tourismus e. V. (OHT) mit seinen Mitgliedsorten. Denn diese liegen nicht nur an der Küste, sondern auch in der Holsteinischen Schweiz. Grund genug, die grüne Oase nun stärker in den Fokus des Marketings zu rücken und unter anderem auf die Aktivitäten dort aufmerksam zu machen. Kein Novum, aber trotzdem ein neuer, ernsthafter Weg einer Zusammenarbeit, die sich schon seit Jahren bewährt hat.
Alternativen zum Strand- oder auch Badetag gibt es zahlreiche: „Wir wissen, dass der Strand für die meisten Menschen ein Magnet ist. Allerdings hat die Region ein paar Kilometer weiter landeinwärts viele tolle Alternativen zu bieten“, sagt Katja Lauritzen, Geschäftsführerin des OHT. „Deshalb möchten wir, vor allem an beliebten Wochenenden, auf neue Entdeckungen und Ideen in unseren Orten und insbesondere in der Holsteinischen Schweiz aufmerksam machen.“ So könnten nicht nur Tagesgäste etwas anderes erleben, sondern auch Urlauber eine abwechslungsreichere Ferien- und Freizeit gestalten.
Auf dem Urlaubs- oder Ausflugs­programm abseits der Strände könnten beispielsweise Radtouren stehen, durch schattige Wälder oder mit Blick aufs Wasser, entlang von Skulpturen oder Künstlerateliers oder mit Badestopp zur kurzen Erfrischung. Wer doch mehr Wasser möchte, geht Stand-Up Paddeln und fährt mit dem Kanu auf einem der zahlreichen Seen. Stärkung gibt es dann beispielsweise in den Hofcafés oder Restaurants, eingebettet in die Seenlandschaft.
„Mit einem Fokus auf die Holsteinische Schweiz, können wir auch die Wirtschaft in der zweiten Reihe etwas stärken, denn oft haben diese Betriebe mehr unter Corona gelitten als die Kolleginnen und Kollegen direkt am Meer“, sagt Caroline Backmann, Geschäftsführerin der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz. „Wir versuchen deshalb, nicht nur die Besucherströme etwas umzuleiten, sondern auch die Kaufkraft mehr zu verteilen.“
Los geht es bereits in den nächsten Tagen mit Social-Media-Posts auf Facebook und Instagram, unter anderem zu den Themen „Wandern mit Picknickpause im Wald oder am See“, „Radfahren“ oder „Zwei Schlösser, zwei Gärten“ mit Plön und Eutin. Hinzu kommen Hinweise auf der Homepage des OHT. Kontinuierlich wird dann über die Saison auf die Holsteinische Schweiz hingewiesen: So entsteht bereits ein zweiter Podcast aus der Region zum Thema „SUP mit Hund“ und auch auf Alexa rankt sich im OHT-Skill „Ostseeschätze“ die Schatzsuche zum Beispiel um die Orte Grebin, Dersau, Bosau oder Bad Malente.