Dank Sponsoring: Gemeinde Scharbeutz erhält neues Elektrofahrzeug

Reporter Timmendorf 42
Dank regionaler Unternehmen: Gemeinde Scharbeutz erhält neues Elektrofahrzeug

Vor Kurzem wurde das neue Elektro­fahrzeug auf dem Navajas-Platz übergeben. Sponsoren ermöglichten die Anschaffung, die aus eigenen Haushaltsmitteln in diesem Jahr nicht möglich gewesen wäre.

Bild: Gemeinde Scharbeutz

Scharbeutz. Große Freude bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Scharbeutz: Am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, wurde auf dem Navajas-Platz vor dem Bürgerhaus das neue Elektrofahrzeug der Gemeindeverwaltung offiziell übergeben. Der kleine Leapmotor T03 ist bereits im Einsatz und erfreut sich bei den Beschäftigten großer Beliebtheit.
Möglich gemacht wurde die kostenfreie Bereitstellung durch die Initiative „Fahrzeug zum Nulltarif“ der DRIVE marketing GmbH und das Engagement von sechs regionalen Unternehmen.
Für Bürgermeisterin Bettina Schäfer ist das Projekt ein besonders schönes Beispiel dafür, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der heimischen Wirtschaft ist. „Ich möchte eines ganz deutlich sagen: Ohne die Unterstützung dieser sechs Unternehmen wäre es uns in diesem Jahr nicht möglich gewesen, ein weiteres Fahrzeug für unsere Verwaltung anzuschaffen. Unsere Haushaltsmittel sind begrenzt und wir müssen sehr genau abwägen, wofür wir Geld ausgeben. Umso mehr freue ich mich, dass unsere heimischen Unternehmen hier eingesprungen sind und uns eine Lösung ermöglichen, die wir aus eigener Kraft in diesem Jahr nicht hätten finanzieren können. Dafür bin ich ausgesprochen dankbar.“
Das neue Elektrofahrzeug wird für zahlreiche dienstliche Fahrten innerhalb der Gemeinde eingesetzt. Dazu gehören unter anderem Außentermine des Ordnungsamtes, Fahrten im Zusammenhang mit Bauprojekten sowie Aufgaben im Bereich Migration und weiteren Verwaltungsbereichen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entlastung der Beschäftigten. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben für dienstliche Fahrten bislang auch immer wieder ihre privaten Fahrzeuge eingesetzt. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, denn selbstverständlich ist das keineswegs. Gerade in Zeiten hoher Kraftstoffpreise ist es mir wichtig, dass wir unsere Beschäftigten hier entlasten. Unser neuer kleiner Flitzer ist deshalb nicht nur eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung, sondern auch eine ganz praktische Verbesserung im Arbeitsalltag“, erklärt die Bürgermeisterin.
Auch unter ökologischen Gesichtspunkten überzeugt das Konzept. Der Strom für das Elektrofahrzeug stammt aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürgerhauses. Damit kann die Gemeinde einen Teil ihrer dienstlichen Mobilität mit selbst erzeugter erneuerbarer Energie abdecken. Koordiniert wurde das Projekt von Thomas Albertin.
Regionale Unternehmen übernehmen Verantwortung
Sechs Betriebe haben sich an dem Projekt beteiligt: Eiscafé Da Renzo, Appartementvermietung Pinamar, Benthien Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH, Toni’s Essbar, M&S Garten- und Landschaftsbau und Das Beutz am Strand. Bei der offiziellen Fahrzeugübergabe waren Vertreterinnen und Vertreter des Eiscafés Da Renzo, der Appartementvermietung Pinamar und des Planungsbüros Benthien persönlich anwesend.
Bürgermeisterin Bettina Schäfer nutzte die Gelegenheit, um allen sechs Unternehmen ihre besondere Wertschätzung auszusprechen: „Diese Unternehmen haben nicht einfach nur eine Werbefläche gebucht. Sie haben mit ihrem Engagement ganz konkret dazu beigetragen, dass unsere Verwaltung ein dringend willkommenes zusätzliches Fahrzeug nutzen kann, ohne dafür Anschaffungskosten aus dem Gemeindehaushalt aufbringen zu müssen. Das ist ein großartiges Zeichen regionaler Verbundenheit und gelebter Partnerschaft. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten von Herzen bedanken.“
Nachhaltig, wirtschaftlich und gemeinsam ermöglicht
Das Konzept „Fahrzeug zum Nulltarif“ verbindet die Interessen der beteiligten Unternehmen mit den Anforderungen einer modernen Verwaltung. Die Sponsoren erhalten eine sichtbare Werbeplattform, während die Gemeinde über mehrere Jahre ein Elektrofahrzeug nutzen kann, ohne selbst die Anschaffung finanzieren zu müssen.
Die Nutzung von Solarstrom aus der gemeindeeigenen Photovoltaikanlage macht das Mobilitätskonzept zusätzlich wirtschaftlich und umweltfreundlich.
„Unser neuer kleiner Flitzer zeigt, dass auch in finanziell schwierigen Zeiten gute Ideen Wirklichkeit werden können, wenn Menschen und Unternehmen bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Für mich ist das ein wirklich schönes Beispiel für den Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Und ich bin sicher, dass unsere Kolleginnen und Kollegen noch viele Freude an ihrem neuen Lieblingsfahrzeug haben werden,“ so Bürgermeisterin Schäfer abschließend. (PM/rk)