Großspende der Schwartauer Werke für die Gedenkstätte Ahrensbök
Reporter Timmendorf
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Ahrensbök/Bad Schwartau. Mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützen die Schwartauer Werke künftig die Arbeit der Gedenkstätte Ahrensbök. Bei der symbolischen Übergabe der Spende am Donnerstag in der Gedenkstätte erklärte der Vorstandsvorsitzende Markus Kohrs-Lichte, die Förderung sei ihm „eine Herzensangelegenheit“ vor dem Hintergrund der Unternehmenshistorie.
„Die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte ist für uns Verpflichtung und Auftrag zugleich“, so Kohrs-Lichte: „In den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur haben die Schwartauer Werke ihre politische Neutralität aufgegeben und sich den damaligen Machthabern angepasst. Dieses Wissen prägt unser heutiges Selbstverständnis zutiefst. Als Unternehmen stehen wir in der Verantwortung, aktiv zu einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft beizutragen. Wir setzen deshalb ein klares Zeichen für Vielfalt, für eine offene, bunte Gemeinschaft und für den Schutz unserer demokratischen Werte.“
Das Geld sei eine große Hilfe für die Arbeit der Gedenkstätte, erklärte Dr. Ingaburgh Klatt, stellvertretende Vorsitzende des gemeinnützigen Trägervereins. Konkret werde es für den Einbau einer Filteranlage beim hauseigenen Brunnen verwendet. Die Gedenkstätte ist nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen und muss ihr Trinkwasser selbst fördern. Die Filteranlage ist eine behördliche Auflage, die den Etat der Gedenkstätte sprengen würde.
Die Gedenkstätte Ahrensbök ist das einzige erhaltene Gebäude in Schleswig-Holstein, in dem die Nationalsozialisten bereits 1933 ein frühes Konzentrationslager einrichteten. Am 8. Mai feiert die ehrenamtlich geführte Gedenkstätte ihren 25. Geburtstag mit einem Festprogramm. (PM/SE)
„Die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte ist für uns Verpflichtung und Auftrag zugleich“, so Kohrs-Lichte: „In den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur haben die Schwartauer Werke ihre politische Neutralität aufgegeben und sich den damaligen Machthabern angepasst. Dieses Wissen prägt unser heutiges Selbstverständnis zutiefst. Als Unternehmen stehen wir in der Verantwortung, aktiv zu einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft beizutragen. Wir setzen deshalb ein klares Zeichen für Vielfalt, für eine offene, bunte Gemeinschaft und für den Schutz unserer demokratischen Werte.“
Das Geld sei eine große Hilfe für die Arbeit der Gedenkstätte, erklärte Dr. Ingaburgh Klatt, stellvertretende Vorsitzende des gemeinnützigen Trägervereins. Konkret werde es für den Einbau einer Filteranlage beim hauseigenen Brunnen verwendet. Die Gedenkstätte ist nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen und muss ihr Trinkwasser selbst fördern. Die Filteranlage ist eine behördliche Auflage, die den Etat der Gedenkstätte sprengen würde.
Die Gedenkstätte Ahrensbök ist das einzige erhaltene Gebäude in Schleswig-Holstein, in dem die Nationalsozialisten bereits 1933 ein frühes Konzentrationslager einrichteten. Am 8. Mai feiert die ehrenamtlich geführte Gedenkstätte ihren 25. Geburtstag mit einem Festprogramm. (PM/SE)

