Spatenstich für neues Feuerwehrgerätehaus
Reporter Timmendorf
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Sereetz. Auf dem rund 3.600 Quadratmeter großen Grundstück an der Schwartauer Straße in Sereetz haben die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus begonnen. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gaben Bürgermeister Thomas Keller, Vertreter der Feuerwehr sowie der Bauleitung offiziell den Startschuss für das rund 5,16 Millionen Euro umfassende Bauprojekt.
„Wir wissen schon lange, dass wir neu bauen müssen“, erklärte Bürgermeister Thomas Keller beim Spatenstich. Ein Blick auf das bisherige Feuerwehrhaus an der Berliner Straße zeige deutlich, dass die bisherigen Räumlichkeiten den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gerecht würden. „Da passt vieles nicht mehr,“ so Keller. Das neue Gebäude werde etwa siebenmal größer als das bestehende Gerätehaus.
Das Grundstück direkt an der Ostseite der Autobahn A1 hatte die Gemeinde Ratekau bereits 2016 erworben. Früher befand sich dort ein Aldi-Discounter, dessen Gebäude inzwischen abgerissen wurde. „Der größte Ort der Gemeinde bekommt das größte Feuerwehrhaus“, betonte Keller.
Die Planungen für das Projekt laufen bereits seit mehreren Jahren. Ab 2020 wurde der Bebauungsplan Nr. 102 erstellt, der 2022 Rechtskraft erlangte. Im Jahr 2023 folgte im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens die Beauftragung der Architektenleistungen, der technischen Gebäudeausrüstung sowie der Tragwerksplanung. Der Bauantrag wurde im April 2025 eingereicht, die Baugenehmigung schließlich am 17. Oktober 2025 erteilt. Die Bauleitung übernimmt das Büro JF Architekten Techniker aus Husum.
Bis Herbst 2027 soll das moderne Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt sein. Die geplante Bauzeit beträgt rund 17 Monate. Insgesamt werden etwa 23 Gewerke auf der Baustelle tätig sein – vom Rohbau über Sanitär- und Elektroarbeiten bis hin zu Dachdeckerarbeiten.
Der Neubau umfasst eine Gesamtbruttogrundfläche von 1.767 Quadratmetern bei einem Bruttorauminhalt von rund 6.066 Kubikmetern. Herzstück ist die eingeschossige Fahrzeughalle in Stahlbauweise mit Platz für fünf Fahrzeuge – vier Einsatzfahrzeuge der Ortsfeuerwehr sowie das Logistikfahrzeug der Gemeindewehr. Ergänzt wird die Halle durch einen zweigeschossigen Sozialtrakt in Massivbauweise mit Klinkerverkleidung, Gründach und Photovoltaikanlage.
Das neue Gerätehaus bietet künftig moderne und funktionale Räumlichkeiten für die Feuerwehrarbeit. Vorgesehen sind Umkleidebereiche für insgesamt 60 Feuerwehrleute sowie 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Hinzu kommen ein rund 80 Quadratmeter großer Versammlungsraum für bis zu 72 Personen, eigene Räume für die Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie eine etwa 130 Quadratmeter große Atemschutzwerkstatt zur Wartung der Atemschutzausrüstung aller Gemeindefeuerwehren.
Auch das Thema Barrierefreiheit wurde berücksichtigt: Ein Plattformlift erschließt den Versammlungsraum im Obergeschoss, zusätzlich entsteht dort ein barrierefreies WC. Beheizt wird das Gebäude künftig mittels Wärmepumpe mit Spitzenlastkessel.
Im Außenbereich entstehen 30 Stellplätze für die Feuerwehrkräfte. Da das Grundstück innerhalb eines Überflutungsgebietes liegt, mussten Gebäude und Parkplatz entsprechend höhenmäßig angepasst geplant werden. Zudem werden bestehende Knicks teilweise neu angelegt beziehungsweise durch Ausgleichsmaßnahmen ersetzt.
Beim symbolischen ersten Spatenstich griffen neben Bürgermeister Thomas Keller auch Ortswehrführer Henning Gribkowski, sein Stellvertreter Florian Ditz, Gemeindewehrführer Christian Ziemann, Bürgervorsteher Daniel Thomaschewski sowie Bauleiter Magnus Frahm zu den Spaten.
Besonders erfreulich für die Gemeinde: Die derzeit kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 5.160.722,96 Euro können nach aktuellem Stand ohne Kreditaufnahme finanziert werden. Für den scheidenden Bürgermeister ist es das fünfte Feuerwehrhaus, das in seiner Amtszeit gebaut wird. (rk)
„Wir wissen schon lange, dass wir neu bauen müssen“, erklärte Bürgermeister Thomas Keller beim Spatenstich. Ein Blick auf das bisherige Feuerwehrhaus an der Berliner Straße zeige deutlich, dass die bisherigen Räumlichkeiten den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gerecht würden. „Da passt vieles nicht mehr,“ so Keller. Das neue Gebäude werde etwa siebenmal größer als das bestehende Gerätehaus.
Das Grundstück direkt an der Ostseite der Autobahn A1 hatte die Gemeinde Ratekau bereits 2016 erworben. Früher befand sich dort ein Aldi-Discounter, dessen Gebäude inzwischen abgerissen wurde. „Der größte Ort der Gemeinde bekommt das größte Feuerwehrhaus“, betonte Keller.
Die Planungen für das Projekt laufen bereits seit mehreren Jahren. Ab 2020 wurde der Bebauungsplan Nr. 102 erstellt, der 2022 Rechtskraft erlangte. Im Jahr 2023 folgte im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens die Beauftragung der Architektenleistungen, der technischen Gebäudeausrüstung sowie der Tragwerksplanung. Der Bauantrag wurde im April 2025 eingereicht, die Baugenehmigung schließlich am 17. Oktober 2025 erteilt. Die Bauleitung übernimmt das Büro JF Architekten Techniker aus Husum.
Bis Herbst 2027 soll das moderne Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt sein. Die geplante Bauzeit beträgt rund 17 Monate. Insgesamt werden etwa 23 Gewerke auf der Baustelle tätig sein – vom Rohbau über Sanitär- und Elektroarbeiten bis hin zu Dachdeckerarbeiten.
Der Neubau umfasst eine Gesamtbruttogrundfläche von 1.767 Quadratmetern bei einem Bruttorauminhalt von rund 6.066 Kubikmetern. Herzstück ist die eingeschossige Fahrzeughalle in Stahlbauweise mit Platz für fünf Fahrzeuge – vier Einsatzfahrzeuge der Ortsfeuerwehr sowie das Logistikfahrzeug der Gemeindewehr. Ergänzt wird die Halle durch einen zweigeschossigen Sozialtrakt in Massivbauweise mit Klinkerverkleidung, Gründach und Photovoltaikanlage.
Das neue Gerätehaus bietet künftig moderne und funktionale Räumlichkeiten für die Feuerwehrarbeit. Vorgesehen sind Umkleidebereiche für insgesamt 60 Feuerwehrleute sowie 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Hinzu kommen ein rund 80 Quadratmeter großer Versammlungsraum für bis zu 72 Personen, eigene Räume für die Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie eine etwa 130 Quadratmeter große Atemschutzwerkstatt zur Wartung der Atemschutzausrüstung aller Gemeindefeuerwehren.
Auch das Thema Barrierefreiheit wurde berücksichtigt: Ein Plattformlift erschließt den Versammlungsraum im Obergeschoss, zusätzlich entsteht dort ein barrierefreies WC. Beheizt wird das Gebäude künftig mittels Wärmepumpe mit Spitzenlastkessel.
Im Außenbereich entstehen 30 Stellplätze für die Feuerwehrkräfte. Da das Grundstück innerhalb eines Überflutungsgebietes liegt, mussten Gebäude und Parkplatz entsprechend höhenmäßig angepasst geplant werden. Zudem werden bestehende Knicks teilweise neu angelegt beziehungsweise durch Ausgleichsmaßnahmen ersetzt.
Beim symbolischen ersten Spatenstich griffen neben Bürgermeister Thomas Keller auch Ortswehrführer Henning Gribkowski, sein Stellvertreter Florian Ditz, Gemeindewehrführer Christian Ziemann, Bürgervorsteher Daniel Thomaschewski sowie Bauleiter Magnus Frahm zu den Spaten.
Besonders erfreulich für die Gemeinde: Die derzeit kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 5.160.722,96 Euro können nach aktuellem Stand ohne Kreditaufnahme finanziert werden. Für den scheidenden Bürgermeister ist es das fünfte Feuerwehrhaus, das in seiner Amtszeit gebaut wird. (rk)


