SPD-Spitzenkandidat Kämpfer fordert Bekenntnis zum Bäderbahn-Erhalt
Reporter Timmendorf
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Timmendorfer Strand/Scharbeutz/Ratekau. Im Rahmen seiner Sommerreise hat Dr. Ulf Kämpfer, der Spitzenkandidat der SPD bei der 2027 anstehenden Landtagswahl in Schleswig-Holstein, Timmendorfer Strand besucht und öffentlich Stellung zu aktuellen Themen, wie den von der Landesregierung beabsichtigten Wegfall der Bäderbahn, zum Stellenwert des Tourismus und weiteren kommunalen Themen bezogen.
Neben Dr. Kämpfer haben an der Gesprächsrunde Sven Partheil-Böhnke, Bürgermeister der Gemeinde Timmendorfer Strand, Joachim Nitz, Geschäftsführer der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH, sowie die Verwaltungschefs der Nachbargemeinden, die Scharbeutzer Bürgermeisterin Bettina Schäfer und Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller sowie sein Nachfolger Dennis Jaacks teilgenommen. Außerdem waren die langjährige Landtagsabgeordnete der SPD, Sandra Redmann, ihre Nachfolgerin Heide Plücker, die für das Amt kandidiert, sowie Niclas Dürbrook (MdL) anwesend.
Neben den aktuellen Themen wie ÖPNV, Tourismus, Munition in der Ostsee und Verkehre sowie die im Sommer verstärkten Baustellenverkehre war die Bäderbahn und die Schienenanbindung beziehungsweise Hinterlandanbindung das größte Thema der Zusammenkunft.
Gerade nach den Aussagen der Staatssekretärin Susanne Henckel, die vor knapp drei Wochen beim 50. Dialogforum in Oldenburg in Holstein von einer möglichen Elektrifizierung der Bäderbahn-Strecke und deren Erhalt gesprochen hatte.
„Es war für uns eine positive Überraschung und wir waren erfreut darüber, aber mit vielen Fragezeichen,“ sagte dazu Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller. „Die Planung beschäftigt uns bereits seit 18 Jahren und es wurde bis heute nicht richtig gelöst. Wir haben keine Planungssicherheit und so können wir keine Bahnhöfe planen, wie es von den Gemeinden erwartet wird.“
Und Bettina Schäfer, Bürgermeisterin der Gemeinde Scharbeutz, sagt: „In meinen Augen ist die Bäderbahn Landessache, da es sich hier um Nahverkehr handelt. Jetzt muss das Land sich dazu äußern und es in die Hand nehmen.“
Der ehemalige Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, der 2027 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein werden möchte, fordert vom Land, sich jetzt auch offiziell zum Erhalt der Bäderbahn zu bekennen.
Ulf Kämpfer sagt: „Planungssicherheit ist sehr wichtig. Landwirtschaft und Tourismus haben das Land über viele Jahre geprägt, aber der ÖPNV ist ein sehr wichtiges Thema. Man weiß, wie viele Menschen, auch Urlauber, die Bäderbahn nutzen und darum verstehe ich es nicht, warum diese wegfallen soll. Sie muss erhalten bleiben. Die Landesregierung kann auf dieser Strecke Züge fahren lassen, wenn sie das will.“ Laut der kürzlich getätigen Aussage der Staatssekretärin soll dies jetzt wohl auch so geschehen.
„Für uns wäre eine Aussage des Eisenbahnbundesamtes sehr wichtig und danach eine Stellungnahme der Landesregierung,“ so Timmendorfer Strands Tourismuschef Joachim Nitz.
Ein Hintergrund dazu: Das Eisenbahnbundesamt und das Bundesverkehrsministerium müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Dr. Ulf Kämpfer ist der Meinung, dass sich alle Fraktionen jetzt dazu bekennen müssen.
Und Niclas Dürbrook (MdL, Ostholstein-Nord) sagt: „Die Landesregierung sollte die Aussage tätigen, dass der Nahverkehr über die Bäderbahn zwischen Lübeck und Neustadt laufen soll.“
Und die Scharbeutzer Bürgermeisterin meint weiter: „Eine Elektrifizierung bringt nur etwas, wenn über die Strecke auch der Bahnverkehr bestellt wird. Viele Politiker wissen wahrscheinlich gar nicht, was da in Zukunft auf uns zu kommt.“
Der Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein, Ulf Kämpfer, wird dann nochmal deutlich: „Wir müssen jetzt schnell Klarheit über das ,Ob‘ und nicht über das ,Wie‘ schaffen.“ Abschließend sagte er in Timmendorfer Strand: „Für den Erhalt der Bäderbahn sind wir seit sieben Jahren und wir bleiben auf jeden Fall am Thema dran. Und vielleicht kann man es auch bereits vor der bevorstehenden Landtagswahl klären.“
Nach dem Termin am Alten Rathaus in Timmendorfer Strand ging es für Ministerpräsident-Kandidat Ulf Kämpfer, Bürgermeister Thomas Keller und Dennis Jaacks nach Ratekau, wo die SPD Ratekau zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung in den Bürgersaal eingeladen hatte. (rk)
Neben Dr. Kämpfer haben an der Gesprächsrunde Sven Partheil-Böhnke, Bürgermeister der Gemeinde Timmendorfer Strand, Joachim Nitz, Geschäftsführer der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH, sowie die Verwaltungschefs der Nachbargemeinden, die Scharbeutzer Bürgermeisterin Bettina Schäfer und Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller sowie sein Nachfolger Dennis Jaacks teilgenommen. Außerdem waren die langjährige Landtagsabgeordnete der SPD, Sandra Redmann, ihre Nachfolgerin Heide Plücker, die für das Amt kandidiert, sowie Niclas Dürbrook (MdL) anwesend.
Neben den aktuellen Themen wie ÖPNV, Tourismus, Munition in der Ostsee und Verkehre sowie die im Sommer verstärkten Baustellenverkehre war die Bäderbahn und die Schienenanbindung beziehungsweise Hinterlandanbindung das größte Thema der Zusammenkunft.
Gerade nach den Aussagen der Staatssekretärin Susanne Henckel, die vor knapp drei Wochen beim 50. Dialogforum in Oldenburg in Holstein von einer möglichen Elektrifizierung der Bäderbahn-Strecke und deren Erhalt gesprochen hatte.
„Es war für uns eine positive Überraschung und wir waren erfreut darüber, aber mit vielen Fragezeichen,“ sagte dazu Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller. „Die Planung beschäftigt uns bereits seit 18 Jahren und es wurde bis heute nicht richtig gelöst. Wir haben keine Planungssicherheit und so können wir keine Bahnhöfe planen, wie es von den Gemeinden erwartet wird.“
Und Bettina Schäfer, Bürgermeisterin der Gemeinde Scharbeutz, sagt: „In meinen Augen ist die Bäderbahn Landessache, da es sich hier um Nahverkehr handelt. Jetzt muss das Land sich dazu äußern und es in die Hand nehmen.“
Der ehemalige Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, der 2027 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein werden möchte, fordert vom Land, sich jetzt auch offiziell zum Erhalt der Bäderbahn zu bekennen.
Ulf Kämpfer sagt: „Planungssicherheit ist sehr wichtig. Landwirtschaft und Tourismus haben das Land über viele Jahre geprägt, aber der ÖPNV ist ein sehr wichtiges Thema. Man weiß, wie viele Menschen, auch Urlauber, die Bäderbahn nutzen und darum verstehe ich es nicht, warum diese wegfallen soll. Sie muss erhalten bleiben. Die Landesregierung kann auf dieser Strecke Züge fahren lassen, wenn sie das will.“ Laut der kürzlich getätigen Aussage der Staatssekretärin soll dies jetzt wohl auch so geschehen.
„Für uns wäre eine Aussage des Eisenbahnbundesamtes sehr wichtig und danach eine Stellungnahme der Landesregierung,“ so Timmendorfer Strands Tourismuschef Joachim Nitz.
Ein Hintergrund dazu: Das Eisenbahnbundesamt und das Bundesverkehrsministerium müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Dr. Ulf Kämpfer ist der Meinung, dass sich alle Fraktionen jetzt dazu bekennen müssen.
Und Niclas Dürbrook (MdL, Ostholstein-Nord) sagt: „Die Landesregierung sollte die Aussage tätigen, dass der Nahverkehr über die Bäderbahn zwischen Lübeck und Neustadt laufen soll.“
Und die Scharbeutzer Bürgermeisterin meint weiter: „Eine Elektrifizierung bringt nur etwas, wenn über die Strecke auch der Bahnverkehr bestellt wird. Viele Politiker wissen wahrscheinlich gar nicht, was da in Zukunft auf uns zu kommt.“
Der Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein, Ulf Kämpfer, wird dann nochmal deutlich: „Wir müssen jetzt schnell Klarheit über das ,Ob‘ und nicht über das ,Wie‘ schaffen.“ Abschließend sagte er in Timmendorfer Strand: „Für den Erhalt der Bäderbahn sind wir seit sieben Jahren und wir bleiben auf jeden Fall am Thema dran. Und vielleicht kann man es auch bereits vor der bevorstehenden Landtagswahl klären.“
Nach dem Termin am Alten Rathaus in Timmendorfer Strand ging es für Ministerpräsident-Kandidat Ulf Kämpfer, Bürgermeister Thomas Keller und Dennis Jaacks nach Ratekau, wo die SPD Ratekau zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung in den Bürgersaal eingeladen hatte. (rk)


