

Eutin (dh). In seinem ersten Punktspiel in diesem Jahr kassierte Fußball-Oberligist Eutin 08 eine derbe Niederlage. Die Rosenstädter kassierten bei Kilia Kiel eine deutliche 0:7 (0:2) Klatsche. Während sich die Gäste in der ersten Halbzeit noch nach Kräften wehrten und eigene Offensivaktionen kreierten kamen sie im zweiten Durchgang regelrecht unter die Räder.
Die Partie begann aus Eutiner Sicht denkbar ungünstig. Bereits nach 24 Sekunden musste der in der Winterpause vom TSV Pansdorf gekommene junge Torwart Mika Popp hinter sich greifen. Trotz des frühen Rückstandes kämpften die Eutiner gegen den Favoriten und erspielten sich auch eigene gute Torchancen. Die besten Gelegenheiten besaßen Noah Odiase mit einem Lattentreffer sowie Tim Schüler, der am Kieler Torwart knapp scheiterte. Allerdings war Kilia die spielbestimmende Mannschaft mit der Mehrzahl an Chancen. So war das 2:0 in der 43. Minute keineswegs unverdient. „Aber das Tor fiel natürlich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt“, haderte der Eutiner Trainer Dennis Jaacks.
In der zweiten Halbzeit war die Messe schnell gelesen. Zwischen der 48. und 53. Minute zogen die Gastgeber mit drei Treffern auf 5:0 davon. Jaacks reagierte und brachte gleich vier frische Akteure, am Spielverlauf änderte sich jedoch nichts. Im Gegenteil, Kilia erhöhte durch Tore in der 69. und 86. Minute zum 7:0-Endstand.
„Ein missratener Abend. In der ersten Halbzeit gab es noch eine deutliche Gegenwehr, aber unsere Leistung nach der Pause war nicht wettbewerbsfähig. Die Zweikämpfe wurden nicht richtig angenommen, insgesamt fehlte einfach die Griffigkeit. Das Defensivverhalten war ungenügend. Das macht es für die kommenden Spiele gegen dicke Brocken noch schwerer. Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen“, sagte Jaacks ernüchtert. Im ersten Heimspiel des Jahres erwarten die Eutiner am kommenden Freitag, 20. März um 19.30 Uhr die Mannschaft vom PSV Neumünster.
Immerhin kann Jaacks wieder auf einige personellen Alternativen zurückgreifen. So stehen Hussein Sharba, der aus dem Irak zurückgekehrt ist sowie die genesenen Nico Bremser, Philip Kunert und Tim Zittlau wieder im Kader.


