Thomas Dietl wird neuer Polizeiseelsorger
Eutin (tgr). Der Nachfolger des Polizeiseelsorgers Christian Kiesbye, der Ende Februar in den Ruhestand geht, steht fest: Zum 1. März wird Thomas Dietl offiziell das Amt von Kiesbye übernehmen. Das teilte das Kommunikationswerk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in einer Pressemitteilung mit.
Dietl ist in Eutin kein Unbekannter. Der 52-Jährige war zwischen 2019 und 2025 in Eutin als Militärseelsorger tätig. „Seelsorge ist eine genuin kirchliche Aufgabe, ich freue mich darauf, als Seelsorger künftig für Polizistinnen und Polizisten da sein zu können“, so Dietl. Mit seiner Ehefrau Andrea Pistor, die Pastorin in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Malente ist, verbindet ihn eine über 22-jährige Ehe. Vor seinem Wechsel 2019 nach Eutin hatten beide gemeinsam mit ihren zwei Kindern sechs Jahre in Sydney gelebt und waren dort als Pastoren der Evangelischen Deutschen Auslandsgemeinde tätig.
„Ich freue mich, dass wir einen so erfahrenen Seelsorger wie Pastor Dietl zum 1. März gewinnen konnten und ein nahtloser Übergang in der Polizeiseelsorge Schleswig-Holstein gewährleistet ist“, sagt Pastor Michael Stahl, Leitender Pastor des zuständigen Hauptbereichs Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).
„Wir sind uns sicher, dass die Nordkirche eine gute Auswahl getroffen hat, und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Thomas Dietl als neuen Seelsorger. Seine Erfahrungen als Militärseelsorger werden für die neue Aufgabe bei der Landespolizei hilfreich sein und seinen Einstieg erleichtern“, stellt Michael Kock, der Leiter der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und Bereitschaftspolizei Eutin, auf Presseanfrage mit.
„Thomas Dietl ist ein angesehener Seelsorger. Wir wünschen ihm, auch im Interesse der Kollegen und Kollegen der Landespolizei, viel Erfolg und Freude bei seiner anspruchsvollen und wichtigen Aufgabe. Gerne unterstützen wir den neuen Seelsorger, in der Landespolizei schnell Fuß zu fassen und bieten ihm unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit ausdrücklich an“, so Martin Rollmann, der Vorsitzende der Regionalgruppe AFB der Gewerkschaft der Polizei. Gleichzeitig dankt die GdP dem ausscheidenden Christian Kiesbye, der in den vergangenen viereinhalb Jahren als Seelsorger in der Landespolizei beeindruckt und sich ein großes Ansehen verschafft habe. „Die Landespolizei, die PD AFB und insbesondere die Kolleginnen und Kollegen wissen, was sie an Christian Kiesbye hatten“, hob Rollmann hervor.
Der neue Polizeiseelsorger mit Dienstsitz auf Hubertushöhe wird Ansprechpartner für die rund 9.000 Beschäftigten der Landespolizei und ihre Familien sein, unabhängig von konfessionellen oder weltanschaulichen Bindungen. In der PD AFB stehen dem Polizeiseelsorger ein eigenes Büro und geeignete Räumlichkeiten für Seelsorge und Unterricht zur Verfügung. Der Polizeiseelsorger begleitet Polizeibeamtinnen und -beamte in ihrem Dienst. Polizistinnen und Polizisten seien besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt. Die Polizeiseelsorge bietet seelsorgliche Gespräche an, in denen Eindrücke und Probleme bearbeitet werden können, heißt es in der Stellenausschreibung.
Thomas Dietl ist nach Heinrich Wälzholz, Susanne Hansen, Volker Struve und Christian Kiesbye der fünfte evangelische Pastor für die Landespolizei. Die Berufung erfolgt für einen Zeitraum von acht Jahren durch die Nordkirche im Einvernehmen mit dem Land Schleswig-Holstein.
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