Einweihung des Hafens Burgstaaken
Fehmarn. Bereits 2015 wurden nach Aussage des Ersten Stadtrats Dirk Froberg erste Entwürfe zur Umgestaltung und Erneuerung des Hafens Burgstaaken entwickelt. 2021 wurde der Förderantrag genehmigt und die Stadt erhielt die Zusage für Fördergelder in Höhe von 1,85 Millionen Euro zur Verbesserung der Anlegebedingungen für Fischereien vom Land Schleswig-Holstein und der Europäischen Union.
Bis zum Sommer 2025 wurden während des fortlaufenden Betriebes im Hafen die Hafenkante durch eine durchgehende Spundwand, die Kaimauer, Steganlagen und Poller erneuert. Die Arbeitsebene zum Be- und Entladen der Schiffe wurde angepasst, die Fläche für Fahrzeuge und Fanggeräte neu befestigt sowie Strom, Frisch- und Abwasser neu verlegt. Der Bereich um die Hafenkante wurde mit gelb-grauem Pflaster gestaltet und erhielt eine neue Beleuchtung. Um den Naherholungswert zu steigern wurden Bänke und mehr als 100 Fahrradbügel aufgestellt. Vor dem Restaurant „Lotsenhus“ entstand eine Eventfläche für Veranstaltungen und Konzerte. Ein Gedenkstein des Fehmarnschen Fischervereins erinnert an alle Fischer, die auf See geblieben sind.
Laut Otto Carstens, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein, waren die Baumaßnahmen eine große Herausforderung für alle Beteiligten, da nicht nur Bauzeit und Baukosten überschritten wurden, sie stellten zudem eine starke Beeinträchtigung für die Fischer sowie Gastronomie- und Gewerbebetreiber dar. Statt ursprünglich veranschlagter Kosten von 2,5 Millionen Euro wurden insgesamt 9,2 Millionen Euro ausgegeben. Durch die Mischnutzung von Fischerei und Tourismus entstand aber ein Aushängeschild, ein Schmuckstück, das die Zukunft der Fischerei verbessert und sichert, so Carstens. An der Einweihungsfeier am Dienstagnachmittag nahmen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Hafenbetrieb teil.
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