Kristina Kolbe

Weiterfahrverbot für Kleintransporter mit Überladung

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Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis durch das Transportunternehmen ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung gestellt wird.

Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis durch das Transportunternehmen ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung gestellt wird.

Puttgarden-Fährhafen. Etwas auffällig war ein ausländischer Kleintransporter, der am Donnerstagmorgen aus Italien kommend in den Fährhafen Puttgarden einfuhr. So schien der Transporter etwas kopflastig beladen und die Reifen stark belastet zu sein. Die Streifenwagenbesatzung der Wasserschutzpolizeistation Fehmarn entschloss sich zu einer gründlichen Kontrolle. Die Ladung, die aus Akkus bestand, war augenscheinlich zu schwer für den Kleintransporter. Die Überprüfung auf einer geeichten Waage bestätigte den Verdacht. Das Gesamtgewicht betrug rund 6,5 Tonnen und war damit deutlich über den zugelassenen Wert von 3,5 Tonnen. Für die fast 88-prozentige Überladung wird ein Verfahren zur Gewinnabschöpfung in enger Abstimmung mit den zuständigen Mitarbeitern beim Kreis Ostholstein angestrebt. Darüber hinaus konnte der eingesetzte Fahrer keine Nachweise über Fahrt- und Ruhezeiten erbringen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis durch das Transportunternehmen ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung gestellt wird. (red)


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