

Neustadt in Holstein. Neustadt in Holstein und seine Umgebung sind heute vor allem für Küste, Hafen und Landschaft bekannt. Doch unter Feldern, Wiesen und an Gewässern verbergen sich Spuren einer bewegten mittelalterlichen Vergangenheit. In einem Umkreis von rund acht Kilometern um die Stadt sind acht Standorte mittelalterlicher Burgen bekannt.
Am Mittwoch, dem 18. Februar lädt der Museumsförderverein um 18.30 Uhr ins Zeittor - Museum der Stadt Neustadt zu einem Vortrag über die mittelalterlichen Burgen in der Region ein. Anhand dreier Beispiele aus der unmittelbaren Umgebung Neustadts veranschaulicht der Vortrag die Entwicklung der Burgen von der Ringwallanlage zum adeligen Gutshof im östlichen Holstein zwischen 1100 und 1550. Vorgestellt werden die slawische Burg im Neustädter Binnenwasser, die Turmhügelburg von Merkendorf und das Gut Hasselburg. Wie sahen Burgen aus, die heute kaum noch sichtbar sind? Wo wurden sie errichtet? Welche Rolle spielten sie für Herrschaft und Wirtschaft im Mittelalter? Der Vortrag soll sichtbar machen, was im Gelände oft unter der Erde verborgen bleibt. Der Eintritt kostet 5 Euro und ist für Fördervereinsmitglieder frei. (red)




