

Dahme. Nach dem Wechsel im Bürgermeisteramt von Harald Behrens (FD) auf Dieter Knoll (CDU) (der reporter berichtete), galt es, in den darauffolgenden Tagen einen Überblick über die anstehenden Entscheidungen zu erlangen und die wichtigen Themenfelder zu sondieren. Dabei standen die Fragen, was ist machbar und wo besteht akuter Handlungsbedarf im Vordergrund.
Einig ist man sich darin, dass die verbleibenden gut zwei Jahre der Legislaturperiode genutzt werden müssen, um vor allen Dingen die touristische Infrastruktur zu stärken. Hier ist der Investitionsstau am deutlichsten spürbar und am schädlichsten für die Entwicklung des Ostseebades. Lösungsimpulse gab es, als man in Dahme den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises, Ingo Gädechens, zu Gast hatte. Welche Fördermöglichkeiten gibt es, wie kann man bürokratische Hindernisse aus dem Weg räumen und wie geht man mit den Fragen der Zukunft, Nachhaltigkeit und demoskopischer Wandel um? An Gesprächsthemen mangelte es nicht. Auch der Tourismus Service und die Verwaltung konnten ihre Sorgen zur Sprache bringen. Wie muss sich eine Ortsstruktur entwickeln und wie kann man die Lebensverhältnisse in der ländlichen Region dauerhaft verbessern?
Auch wenn man nicht auf alle Fragen eine Antwort fand, so sei es wichtig, diesen Gesprächsfaden geknüpft zu haben.
Zufrieden zeigten sich der neue Bürgermeister Dieter Knoll und sein Stellvertreter Sven Rohr (DWG) über den Start der Zusammenarbeit der beiden politischen Lager. Beide betonten, dass es gewiss noch strittige Themen geben werde, aber der Wille, gemeinsam zu agieren, sei sehr ermutigend.



