

Oldenburg in Holstein. Mit dem Beginn der landesweiten Frühjahrs-Kastrationsaktion für herrenlose Katzen in Schleswig-Holstein startet auch der Verein Notfallkatzen/Streunerhilfe Oldenburg erneut seine Unterstützung vor Ort. Ab 23. Februar können frei lebende, herrenlose Katzen im Rahmen der Aktion über teilnehmende Tierarztpraxen kastriert werden. Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung verwilderter Katzenpopulationen einzudämmen und damit langfristig erhebliches Tierleid zu reduzieren. Nach Angaben des Vereins leben auch in Ostholstein zahlreiche Streunerkatzen, die häufig unter Krankheiten, Parasitenbefall, Hunger und Verletzungen leiden. Besonders problematisch ist die hohe Fortpflanzungsrate: Unkastrierte Katzen können mehrmals jährlich Nachwuchs bekommen, wodurch sich Populationen innerhalb kurzer Zeit stark vergrößern. Viele Jungtiere überleben die ersten Lebensmonate nicht. Fachleute und Tierschutzorganisationen sind sich einig, dass flächendeckende Kastrationen derzeit die wirksamste und nachhaltigste Maßnahme darstellen, um diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Der Verein Notfallkatzen/Streunerhilfe Oldenburg beteiligt sich aktiv an der Organisation von Fang, Transport- und Kastrationsmaßnahmen und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Bürgerinnen und Bürger, die Standorte mit verwilderten Katzen oder größere Gruppen freilebender Tiere kennen, werden gebeten, entsprechende Hinweise an den Verein weiterzugeben. Alle Meldungen werden selbstverständlich vertraulich behandelt; auf Wunsch ist auch eine anonyme Hinweisgabe möglich. Die Landesaktion richtet sich grundsätzlich an herrenlose Katzen ohne Halterbezug. Darüber hinaus unterstützt der Verein auch Katzenhalterinnen und -halter, insbesondere bei mehreren unkastrierten Freigängerkatzen, mit Beratung sowie - je nach Situation - mit organisatorischer Hilfe oder Kostenunterstützung, um notwendige Kastrationen durchführen zu können. „Jede unkastrierte Katze im Freien bedeutet weitere ungewollte Würfe und zusätzliches Leid“, betont der Verein. „Nur durch gemeinsames Handeln, verantwortungsvolle Tierhaltung und Hinweise aus der Bevölkerung können wir die Situation nachhaltig verbessern.“ Hinweise zu Streunerkatzen oder Fragen zur Aktion können direkt an Notfallkatzen/Streunerhilfe Oldenburg gerichtet werden unter Tel. 0173/6348342 oder nur WhatsApp 0157/55167807. (red)




