

Grömitz. Wenn es eine positive Sache daran gibt, dass die Tage derzeit immer kürzer werden, dann, dass in der Lübecker Bucht die Zeit der Lichterveranstaltungen beginnt. Ein besonderer Anziehungspunkt war auch in diesem Jahr das Grömitzer Lichtermeer, das den Kurpark in eine farbenfrohe Erlebniswelt verwandelte.
Insgesamt 23 Lichtinstallationen sorgten für eindrucksvolle Anblicke und zahlreiche Fotomotive. Ergänzt wurde das Angebot durch das Lichterdorf mit verschiedenen Speisen, Getränken und Livemusik. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, durch den beleuchteten Kurpark zu schlendern und die außergewöhnlichen Lichtkunstwerke zu entdecken. Besonders beliebt war der riesige, leuchtende Mond, der reichlich Raum für kreative Erinnerungsfotos bot. Aber auch die beleuchteten Spiegel, farbenfrohen Ringe und stimmungsvollen Nebeleffekte zogen die Blicke auf sich. Da fast alle Installationen neu waren, gab es selbst für regelmäßige Besucher viel zu entdecken. Immer wieder waren begeisterte Ausrufe wie „Wow“ oder „Ist das schön“ zu hören. An einigen Fotomotiven bildeten sich sogar Warteschlangen.
Auch für Kinder gab es einiges zu bestaunen. Auf dem Spielplatz wurde zwischen bunt angestrahlten Bäumen und schwebenden Quallen in Lila, Blau und Grün ausgelassen getobt. Gegenüber dem Lichterdorf zog ein beleuchtetes Boot mit einem farbenfrohen Segel die Aufmerksamkeit auf sich. Gleich daneben ragte ein Leuchtturm aus Tausenden kleinen Lichtern empor, dessen rotierendes Leuchtfeuer für einen zusätzlichen Blickfang sorgte. Viele Gäste hatten selbst Lichterketten oder Leuchtstäbe dabei und wurden so zu einem Teil des leuchtenden Gesamtbildes. Mit seiner Mischung aus Lichtkunst, Farben, Musik und geselligem Beisammensein erwies sich das Grömitzer Lichtermeer erneut als Besuchermagnet und bot zahlreiche Gelegenheiten, den Kurpark aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. (ko)




