

Neustadt in Holstein. HSG Ostsee - HG Hamburg-Barmbek 28:34 (15:17)
Man hat sich viel vorgenommen und wollte den Abstiegskampf frühzeitig aufmischen, am Ende hat es jedoch nicht gereicht. Die Mannschaft von der Ostseeküste verliert im Abstiegskracher am Ende mit 34:28 (17:15), dabei sah es am Anfang noch so aus, als könnte etwas gehen. Nach fünf Minuten führte die HSG Ostsee noch mit 4:2, konnte diese Führung nach einem 3:0-Lauf in der 18. Spielminute erneut behaupten. Dann kamen die Hamburger, angeführt durch Torhüter Henri Wommelsdorf, der mit 20 Vorlagen das Spiel seines Lebens machte, immer besser ins Spiel. Ein 5:1-Lauf führte zur 11:13 Führung in der 23. Spielminute, der erst durch die Auszeit von HSG Ostsee Trainer Mirko Spieckermann unterbunden werden konnte. Die HSG Ostsee kam nochmal auf 15:15 ran, allerdings folgten in der letzten Minute der 1. Halbzeit zwei technische Fehler, die zu zwei leichten Hamburger Toren und dem 17:15 Pausenstand für die Gäste führte.
HG Hamburg-Barmbek mit starker zweiten Halbzeit
Nach der Pause machten die Hamburger da weiter, wo sie aufgehört haben. Ein erneuter 4:1-Lauf sorgte für eine klare 21:16 Führung in der 36. Spielminute. Die HSG Ostsee kämpfte, kam durch einen überragenden Jasper Bruhn, der 9 Tore erzielen sollte, in der 52. Spielminute noch einmal heran. Als Bruhn, der nach wie vor angeschlagen spielte, dann eine Pause brauchte und die Trainer der HSG Ostsee auf 7 gegen 6 umstellten, machte die verunsicherte HSG Ostsee Offensive zwei ärgerliche Fehler, die zu zwei schnellen Hamburger Toren führten. Die HSG Ostsee kam nicht mehr entscheidend ran, musste in der 58. Spielminute beim Stand von 31:28 für die Hamburger voll in die Offensive gehen - was die Hamburger gnadenlos ausnutzten und den Spiel mit 34:28 verdient gewinnen konnten.
HSG Ostsee steht mit dem Rücken an der Wand
Vor dem Auswärtsspiel gegen den SC DHfK Leipzig II, der zwar aktuell Tabellenletzter, aber dennoch im Aufwind ist, steht die HSG Ostsee N/G also mit dem Rücken an der Wand. Die nächsten Spiele, auch das darauf folgende Heimspiel gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa werden dabei schon frühzeitig zu den ersten Endspielen im Kampf um den Klassenerhalt. Mut macht neben der aufsteigenden Formkurve der Torhüter der HSG Ostsee auch die wieder erstarkten Bruhn-Brüder. Während Jasper Bruhn offensiv seine Treffsicherheit wiedererlangt hat, findet sich auch Mathis Bruhn als absoluter Felsen im Innenblock immer besser ins Defensivspiel der HSG Ostsee. Die Mannschaft wird bis zum Ende um den Verbleib in der 3. Liga kämpfen. (red)




