Kristina Kolbe

Anbaden einmal anders: #anbadenfürhelden - Veranstaltung wird karitative Online-Challenge

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Sie machten den Anfang der Challenge „Anbaden für Helden“: Bürgermeister Mirko Spieckermann, Bürgervorsteher Sönke Sela sowie Frans Ijben von der TALB und Julia Herrmann (v. lks.) vom OHT. Wer von der Stadt Neustadt nominiert wurde, wird am 1. Mai im Video verraten. Vielleicht sind Sie es?

Sie machten den Anfang der Challenge „Anbaden für Helden“: Bürgermeister Mirko Spieckermann, Bürgervorsteher Sönke Sela sowie Frans Ijben von der TALB und Julia Herrmann (v. lks.) vom OHT. Wer von der Stadt Neustadt nominiert wurde, wird am 1. Mai im Video verraten. Vielleicht sind Sie es?

Rettin. Normalerweise stürzen sich am 1. Mai zahlreiche mutige Urlauber, Gäste und Einheimische gemeinsam in die Fluten. Traditionsgemäß allen voran: Bürgervorsteher Sönke Sela.
 
In diesem Jahr hieß es Umdenken für die Touristiker der Region, daher gibt es das traditionelle Anbaden einmal anders.
 
Unter dem Hashtag #anbadenfürhelden startet ab Mai eine Online-Aktion mit karitativer Komponente in den sozialen Medien. Die erste Nominierungging an die Stadt Neustadt. Bürgervorsteher Sönke Sela und Frans Ijben von der TALB machten den Anfang und stürzten sich mutig in die 9 Grad kalte Ostsee. Und weil jeder, der nominiert wurde auch drei Nominierungen aussprechen darf, werden schon bald weitere Anbadende folgen.
 
Teilnehmen kann darüber hinaus jeder, der Lust dazu hat. Bei der Aktion sollen sich Einheimische zunächst stellvertretend für die Gäste in die Fluten stürzen und davon ein kurzes (Handy-)Video drehen. Wem die Ostseewellen zu kühl sind, wer nicht am Meer direkt lebt oder als Ostsee-Fan gar in einer anderen Region Deutschlands, kann natürlich trotzdem mitmachen: Zum Baden reicht auch ein See, ein Planschbecken oder gar die heimische Badewanne. Ebenso kann hinsichtlich Kostümierung und Inszenierung der Kreativität freien Lauf gelassen werden.
 
Die Spielregeln im Überblick:
 
- In die Ostsee / Badewanne / Planschbecken springen und ein (Handy-)Video davon machen
- Das Video auf dem eigenen Facebook- oder Instagram-Profil hochladen und mit dem Hashtag #anbadenfürhelden versehen
- Die Organisation / die Helden nennen, für die der Anbadende spenden möchte
- Die Webseite: www.anbadenfuerhelden.de nennen
- Das Wichtigste: drei Freunde nominieren und verlinken, die die Challenge annehmen sollen
 
Jeder Nominierte hat grundsätzlich die Wahl: entweder badet er ebenfalls an oder spendet für den guten Zweck des Vorgängers. Wer möchte, macht beides: anbaden und spenden. Wem diese Zuwendungen zugutekommen, kann jeder Teilnehmer selbst entscheiden. Auch Gutscheine, zum Beispiel für ein Essen oder ein Frühstück, sind möglich. Ziel ist es, eine „Anbade-Welle“ mit einer großen virtuellen Gemeinschaft im Sinne der „Ice-Bucket-Challenge“ zu starten und seine individuellen Helden zu unterstützen. Nominiert werden können Privatpersonen, aber auch Verbände, Vereine und sonstige Institutionen, egal ob als Küstenbewohner oder Landratte.
 
Die Initiatoren des „Anbadens für Helden“ sind der Ostsee-Holstein-Tourismus e. V und die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht, die ohne Corona-Krise am ersten Mai eine Veranstaltung zum „Anbaden“ geplant hatte. Die ersten Videos sind ab Mai auf den Social-Media Kanälen des OHT beziehungsweise der jeweiligen, teilnehmenden Orte und Personen zu sehen. Von dort soll sich die Aktion nach und nach mit mehr Videos weiterverbreiten. (red/ko)


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