Marco Gruemmer

BM-Wahl in Lensahn: Kandidaten über Ziele und Vorstellungen

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Die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in Lensahn.

Die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in Lensahn.

Lensahn. Parallel zur Bundestagswahl wird am Sonntag, dem 26. September in der Gemeinde Lensahn ein neuer Bürgermeister gewählt. Vier Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge von Klaus Winter, dessen Amtszeit zum 31. Januar 2022 endet. In einer kleinen Fragerunde möchte der reporter seinen Leserinnen und Lesern im Modus „3 Fragen - 3 Antworten“ die Bürgermeister-Kandidaten vorstellen. (mg)
 
1. Welche Zukunftspotenziale sehen Sie für Lensahn?
2. Welche Projekte stehen auf Ihrer Prioritätenliste ganz oben?
3. Wo liegen Ihre persönlichen Stärken?
 
Alexander Löhr:
1. Wir sind ein attraktiver Wohnort inmitten des vom Tourismus geprägten Gebietes Ostholstein. Unser Potenzial ist, als Wohnort attraktiv zu bleiben und das Angebot an Aktivitäten, Kulturangeboten, Infrastruktur und neuen Geschäftsmodellen auszubauen. Ich könnte mir ein weiteres Sommerfest, weitere Sportangebote und einen vom restlichen Verkehr entkoppelten Fahrradweg für Lensahn vorstellen.
Außerdem muss auf Grund der Nachfrage mehr Wohnraum entstehen. Dabei darf der Fokus nicht nur auf Einfamilienhäusern liegen, auch Mehrfamilienhäuser mit bezahlbarem Wohnraum müssen entstehen. Aufgrund des demografischen Wandels möglichst barrierefrei.
Obwohl der Tourismus nur eine untergeordnete Rolle für uns spielt, dürfen diese Strukturen trotzdem nicht vernachlässigt werden. Außerdem kommen ein gepflegtes Schwimmbad, gute Radwege, der Museumshof und der Kurpark nicht nur den Touristen zugute, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern von Lensahn.
Somit hat Lensahn das Potenzial, ein noch besserer Wohnort zu werden und somit auch für den Tourismus attraktiv zu bleiben.
 
2. Ich habe zu Beginn meines Wahlkampfes vier Kernthemen für mich gesetzt: Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, Förderung von Jugend- und Seniorenbedarfen, Stärkung des Ehrenamtes und des Klimaschutzes.
Jedoch hätte - im Fall meiner Wahl - der Abschluss aktueller Projekte Priorität. Der Schützenplatz wird barrierefrei und neu gestaltet, das Jahnstadion soll eine Tribüne und Flutlicht bekommen, die Gemeindebücherei wird erneuert und aktuell wird ein Verkehrskonzept für Lensahn erstellt. Natürlich habe ich neue Projekte im Sinn, die ich aber immer mit der Verwaltung und dem Gemeinderat gemeinsam entwickeln und vorantreiben möchte.
Außerdem werden die Suche nach geeigneten Förderprogrammen und die Einarbeitung in Klaus Winters Arbeit ein wichtiger Aspekt sein. Nach meiner Einschätzung bedeutet ein Bürgermeisteramt keine Beschäftigung, die nach Büroschluss endet. Dies war unter Herrn Winter klar erkennbar. Dort bin ich bereit, als Bürgermeister anzuknüpfen.
 
3. Ich arbeite gern und gut im Team. Als Teamleiter muss man die Teammitglieder kennenlernen und deren Stärken erkennen und einsetzen. Außerdem ist es mir wichtig, gemeinsam Lensahns Zukunft zu entwickeln und zu gestalten, und zwar mit der Verwaltung, dem Gemeinderat, mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den amtsangehörigen Gemeinden. Nur so können wir ein Lensahn entwickeln, in dem wir gerne leben wollen. Gerade bei diesem Thema kommt mir meine offene Art zugute. Ich gehe gerne auf Menschen zu und nehme deren Gedanken auf. Man kann natürlich nicht allen gerecht werden, jedoch sind mir auch die nicht so ausgereiften Gedanken wichtig bei Entscheidungen. Sie lassen einen das Gesamtbild aus einer anderen Perspektive sehen.
Wer meinen Wahlkampf verfolgt, der erkennt meine kreative Seite. Variantenreiche Plakate, Social Media Auftritt, Zinnteller und ein noch geheimes Projekt zeigen auf, dass ich keinen Standardwahlkampf betreibe und gern kreative Ideen entwickle.
Außerdem bin ich in Lensahn sehr gut vernetzt. Ich kenne viele Bürgerinnen und Bürger, viele Unternehmer und stehe schon jahrelang mit einigen von ihnen im regelmäßigen Kontakt.
 
Michael Robien:
1. Lensahn ist eine attraktive Gemeinde mit hohem Erholungswert. Diese Attraktivität möchte ich unterstützen, erhalten und weiterentwickeln, damit die Einwohnerinnen und Einwohner hier gerne leben und sich wohlfühlen.
Ausreichende und attraktive Angebote für alle Lebensabschnitte, bedarfsgerechte Kinderbetreuung, moderne Schulen, ausreichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie bezahlbarer Wohnraum sichern das Zukunftspotenzial.
Durch eine Angebotserweiterung im Schwimmbad, die Umgestaltung Schützenplatzes, des Waldkurparks und der Wege am Mühlenteich, die Errichtung eines Abenteuerspielplatzes und eines Grillplatzes kann Lensahn z.B. noch an Wohnqualität dazu gewinnen.
Für Kinder und Jugendliche gilt es, mehr Angebote zu schaffen, z.B. einen Jugendtreff. Die Jugendarbeit sollte hauptamtlich begleitet werden. Mehr Veranstaltungen, z.B. kultureller Art für Jung und Alt steigern das Ansehen der Gemeinde.
Das Gewerbegebiet mit seiner zentralen Lage an der A1 ist weiterzuentwickeln, durch den neuen Bahnhof und den umliegenden Flächen entstehen hier weitere Möglichkeiten. Auch die Beteiligung an weiteren interkommunalen Gewerbegebieten bietet noch Entwicklungspotenzial.
Als zentrale Gemeinde im Grünen muss der Hinterlandtourismus weiter ausgebaut werden. Der Radweg nach Schönwalde ist hierfür ein wichtiger Baustein, damit das Radwegenetz in alle Richtungen führt.
Die Nutzung von regenerativen Energien auf gemeindeeigenen Gebäuden und Flächen ist weiter voranzutreiben. Hier sollte die Gemeinde als Vorbild agieren.
 
2. Die Optimierung der Verkehrsführung im Ortskern von Lensahn ist ein zentrales Thema und von großer Bedeutung.
Die Stärkung des Schulstandortes unter anderem durch das Voranbringen der Digitalisierung und eine hauptamtliche Jugendarbeit stehen bei mir in der Priorität weit oben. Die Betreuung der Kinder auch in den Ferien (zumindest einen Teil davon) ist wichtig, da oftmals beide Elternteile berufstätig sind.
Die Digitalisierung der Verwaltung ist weiter voranzutreiben, damit nicht nur die Basisleistungen einfacher von den Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen werden können. Darüber hinaus soll die Möglichkeit bestehen, Dienste der digitalen Daseinsvorsorge zentral auf einer Plattform bereitstellen zu können (Bürgerportal).
Die Veränderungen, die sich durch die Feste Fehmarnbeltquerung ergeben werden, sind bestmöglich auszugestalten. Durch die Verlegung des Bahnhofes/der Schiene entsteht Entwicklungspotenzial an der vorhandenen Trasse. Hier könnte beispielhaft Wohnraum und/oder Gewerbe entstehen. Die Anbindung des neuen Bahnhofes muss vordringlich Berücksichtigung finden.
Schaffung von Wohnraum zu angemessenen Preisen ist voranzubringen.
Klimaschutz und Inklusion sind bei allen Projekten und Planungen stets mitzudenken. Die Stärkung des Ehrenamtes als Kit der Gemeinde liegt mir am Herzen. Anerkennung und Unterstützung stehen hier auf meiner Agenda.
Als parteiunabhängiger Bürgermeister setze ich mich hierbei für die Interessen der Gemeinde und der Bürgerinnen und Bürger ein.
 
3. Seit 27 Jahren bin ich in der Kommunalverwaltung in diversen Positionen tätig und konnte viele Erfahrungen sammeln. Verwaltung habe ich von der Pike an gelernt. Mit Sachverstand und Führungsstärke kann ich die Entwicklung der Gemeinde Lensahn voranbringen. Durch meine langjährige berufliche Führungserfahrung werde ich die Gemeindeverwaltung kompetent, engagiert und zielorientiert führen. Dabei setze ich auf Kommunikation und gute Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern von Lensahn, mit den Mitarbeitenden der Verwaltung, mit der Politik, mit allen Vereinen und Verbänden, mit den Gewerbetreibenden und mit den ehrenamtlich Tätigen. Ich bin zuverlässig, besitze Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen.
Um die unterschiedlichen Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Politik wahrzunehmen und auf gemeinsame Ziele zu vereinen, habe ich ein offenes Ohr und die Leidenschaft, mich einzusetzen. Ich bin mir sicher, dass ich mit meiner langjährigen Berufs- und Lebenserfahrung, meinem Wissen und meiner Vernetzung zur Politik auf allen Ebenen sowie zu möglichen Zuschussgebern die Gemeinde Lensahn erfolgreich in die Zukunft führen und fit machen kann.
 
Björn Dornbusch:
1. Die hervorragende geographische Lage direkt an der Autobahn und nur 30 min von Lübeck entfernt bilden gute Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung. Die letzten 1,5 Jahre haben gezeigt, dass Arbeitsort und Wohnort nicht immer dicht bei einander liegen müssen. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in Lensahn wird die Grundlage für die stärkere Verbindung von Wohnen und Arbeiten geschaffen. Das schnelle Internet wird unser Leben verändern.
Lensahns Verkehrskonzept muss auch für Fußgänger und Radfahrer großräumig betrachtet werden. Dazu zählt die Umgestaltung des Lensahner Kernbereichs. So kann sich Lensahn den Bürgern und Touristen als ein Ort präsentieren, der zum Verweilen einlädt.
Die feste Fehmarnbelt-Querung bringt Lensahn primär eine Verlegung des Bahnhofs, weg aus dem Kernbereich. Daraus ergibt sich eine Veränderung in der Erreichbarkeit. Um die Mobilität der Bürger zu erhalten, muss der neue Bahnhof gut erreichbar sein. Durch die neue Trassenführung sind weniger Bürger vom Lärm betroffen. Trotzdem ist es wichtig, auf die Errichtung eines Lärmschutzes zu achten, um auch für zukünftige städtebauliche Veränderungen gerüstet zu sein.
Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept bringt für Lensahn die Chance, sich im Bereich des Tourismus neu zu positionieren. Zusätzliche Wohnmobilstellplätze im Bereich des neuen Bahnhofs wären hier eine Möglichkeit.
 
2. Die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt deckt nicht den Bedarf an bezahlbaren Wohnungen. Insbesondere für junge Leute und Familien fehlt es an Wohnraum. Der Bau bezahlbarer Wohnungen und die Entwicklung innovativer Wohnkonzepte für Jung und Alt ist ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit von Lensahn. Der ländliche Charakter unserer Gemeinde muss dabei unbedingt erhalten bleiben. Bei zukünftigen Bauprojekten ist auf die Umsetzung ökologisch verträglicher Konzepte zu achten.
Eine Ausweitung der Kinderbetreuungszeiten sehe ich zur Unterstützung der berufstätigen Eltern als unerlässlich. Heute arbeiten in der Regel beide Eltern. Eine hierauf abgestimmte Kinderbetreuung ermöglicht ein harmonisches Familienleben.
Attraktive Veranstaltungen in Lensahn, die die Bürger zueinander führen und den Fremdenverkehr fördern wie auch Lensahn Bedeutung als zentraler Ort stärken, das sind wichtige Projekte für die Zukunft von Lensahn.
Als Bürgermeister ist es für mich selbstverständlich, für alle Ideen und Anregungen wie auch für die Sorgen der Bürger ein offenes Ohr zu haben.
Ein stets aktueller Internetauftritt und eine regelmäßige Bürgermeistersprechstunde geben dem Bürger die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und einen guten Kontakt zum Rathaus zu halten. Auch eine Internetseite für die Meldung von Mängeln und die Mitteilung anderer Anliegen unterstützen die Kommunikation zwischen den Lensahnern und der Verwaltung.
 
3. Das Amt des Bürgermeisters erfordert Sachverstand und Führungsstärke, Verwaltungserfahrung und den klaren Blick für das Machbare. Diese Fähigkeiten habe ich. Meine Stärke ist diese langjährige berufliche Führungserfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung, die mich in die Lage versetzt, die Gemeindeverwaltung kompetent, wirtschaftlich undzielorientiert zu führen. Dabei ist mir eine harmonische Zusammenarbeit mit dem kommunalen Ehrenamt sehr wichtig.
Durch meine Arbeit im Rettungsdienst habe ich viel über die sozialen und gesundheitlichen Bedürfnisse der Menschen erfahren und kenne daher auch ihre Sorgen.
Ich bin ein offener Mensch, kann auf Andere zugehen und gut zuhören. So bin ich gegenüber den Ansichten und Meinungen anderer Menschen sehr aufgeschlossen. Ich habe immer ein offenes Ohr für die Menschen in meiner Umgebung und bin einem guten Gespräch nie abgeneigt.
Für mich ist das Amt des Bürgermeisters der interessanteste Beruf, den die kommunale Verwaltung zu bieten hat. Neben den vielen durch die Kommunalverfassung gesetzten Pflichten hat der Bürgermeister in seinem Amt auch viel Gestaltungsspielraum. Dabei ist mir bewusst, dass das Bürgermeisteramt im Engagement und Zeitaufwand den ganzen Mann fordert. Durch meine Arbeit im Rettungsdienst bin ich es gewohnt, nicht nur während der üblichen Arbeitszeit ansprechbar für andere zu sein, sondern fast rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche.
 
Karsten Zwieg:
1. Unter dem Motto ‚Mittendrin‘ vereinen sich einige herauszustellende Merkmale Lensahns. Wir haben hier vor Ort eine gute medizinische Grundversorgung, eine ausreichende Anzahl an Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs und neben Primär- sowie Sekundarstufe 1 + 2 mit der Waldorfschule auch einen überregionalen Anlaufpunkt der Bildung – dies gilt es zu erhalten und auszubauen. Entstanden aus den gewachsenen Eigenheimsiedlungen nehme ich in meinen Kontaktgesprächen jedoch weiteren Bedarf bspw. für mehr Kultur und Veranstaltungen wahr. Hier gilt es die vermehrten Bedürfnisse der Bürger und die technischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit aufzugreifen und das Stadtbild entsprechend anzupassen. Ich glaube, dass erst eine größere Betrachtung des Ortskerns aus den Blickwinkeln von Jung und Alt, hier beheimatet oder neu hinzugezogen sowie Gemeinde- aber auch Amtszugehörigkeit dies ermöglichen werden. Dabei muss Barrierefreiheit den gleichen Stellenwert haben wie Umweltverträglichkeit und ja, das wird einerseits Geld kosten und anderseits auch Zeit brauchen. Der Zweiklang aus Ausbau der Wirtschaft „an der Autobahn“ und gleichzeitigem Erhalt der Innenstädtischer Struktur muss unser vorrangiges Anliegen sein.
Lensahn kann in meinen Augen eine grüne Gemeinde, inmitten eines touristisch leuchtenden Umfeldes sein und Ostholstein eine Note geben, die uns mit unserem Angebot wohltuend abhebt. Hierzu gehört dann auch ein ausgebautes Freizeitangebot und vielleicht ja ein Dach über unser schönes Waldschwimmbad.
 
2. Einführung einer Bürgersprechstunde um einfach, terminlos den direkten Draht zum Bürgermeister als 1. Kümmerer zu schaffen. Das Feedback zur Reaktivierung eines Stadtfestes aus der Vielzahl an Gesprächen habe ich auf www.karstenzwieg.de bereits abgebildet und werde beginnen, dieses mit Vereinen, Verbänden, Wehren und Gewerbe zu planen. Bereits gemachte Erfahrungen aus meiner Vergangenheit in der Bundes- und Landesverwaltung gilt es zügig um die spezifischen Merkmale der Kommunalverwaltung Lensahns zu ergänzen und schließlich werde ich - sofern bis dato noch nicht geschehen - den Zugang auf die Fraktionen unternehmen. Die mir besonders am Herzen liegenden Themen Stadtquartier und Talentschmiede gilt es verwaltungstechnisch abzuprüfen und deren Finanzierung mit entsprechenden Stellen zu erörtern.
Schließend gilt es dem Thema Hinterlandanbindung einige Aufmerksamkeit zu schenken. Losgelöst von der derzeitigen Planung erwarte ich durch die Politik eine deutliche Erklärung zur bisherigen Positionierung und inwiefern dies mit dem Wunsch nach Erhalt des innerstädtischen Lebens zusammengehen kann. Hier wird sich das zukünftige Teamwork zwischen Politik und Verwaltung genauso aufzeigen, wie auch bei den Themen Naturschutz und Profilierung Lensahns - inmitten unseres schönen Ostholsteins.
Starten werde ich mit der mir eigenen offenen Art, um die Mitarbeiter und das Team im Rathaus kennenzulernen und insbesondere dem dann stattfinden Abschied von Bürgermeister Klaus Winter die damit verbundene Ehre zu erweisen.
 
3. Life long learning und der stetige Wunsch, mehr zu wissen und Neues auszuprobieren, begleiten mich von Kindesbeinen an. „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist mir ein Graus und Herausforderung zugleich. Im Wandel unserer Zeit ist (m)eine aufgeschlossene Art und das aufrechte Interesse an Land und Leuten, meine wohl größte Stärke.
Fokussiert auf die Arbeitswelt betrachte ich das Verständnis für Prozesse und Abläufe als meine stärkste Power, sowie der Drang zu deren Optimierung. Zumal hier, entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, nicht der Mensch als entbehrlich zu verstehen ist, sondern explizit in den Mittelpunkt rückt und so auszustatten ist, dass Fehler verringert und Qualität gesteigert wird. Daraus entstehen Wertschätzung und dem folgend Wertschöpfung.
Die Erkenntnis über wahre Not - erfahren in der Zeit in Uniform sowie das Verständnis für den Leistungsgedanken - durch stetige Aus- und Weiterbildung ermöglichen mir ein breites Verständnis für vielerlei Themen und Probleme. Ich stehe zu einem aktiven Austausch aller differenzierten Blickwinkel, genauso wie zu einem klaren Ja oder Nein, wenn Diskurs und Argumente erschöpft sind, anstatt Dinge weiter in die Zukunft hinauszuzögern. Fehler(lern)kultur ist etwas, dass dringend wieder etabliert werden muss damit Versuch und Irrtum nicht als Schwäche begriffen werden.
Kurzum sehe ich meine Stärken für Lensahn in dem ehrlichen Bedürfnis, Stadt und Land entwickeln zu wollen und dem Wunsch in den Dialog mit Ihnen, liebe Bürger, zu treten.


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