Petra Remshardt

Die Kunst des Brettchenwebens

Neustadt in Holstein. Die Kunst des Brettchenwebens ist spätestens seit der späten Jungsteinzeit in Europa bekannt, aber wer kann sie heute noch? Andrea Leichsenring zeigt am Sonntag, dem 23. August wie vor 4.000 Jahren Bänder gewebt wurden. Auch die Menschen des Neolithikums hatten schon das Bedürfnis, ihre Kleidung zu verzieren. Brettchengewebte Borden wurden sowohl auf fertige Kleidungsstücke aufgesetzt als auch direkt als Anfangskante zum Weben auf dem Gewichtswebstuhl benutzt. Wie beim Weben am Webstuhl gab es auch hier die unterschiedlichsten Muster und Techniken. Die Mitmachaktion findet von 15 bis 16.30 Uhr im zeiTTor Museum der Stadt Neustadt statt. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Anmeldungen werden unter diewollsammlerin@gmail.com angenommen. Um die Gefahr einer Ansteckung zu minimieren, müssen während des Workshops die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Es können maximal 7 Personen teilnehmen. Gemäß dem entsprechenden Erlass des Landes Schleswig-Holstein müssen teilnehmende Gäste ihre Kontaktdaten hinterlassen. Das Tragen einer Gesichtsmaske ist verpflichtend. (red)


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