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Marlies Henke

Drei Sitz- und Aufenthaltsbereiche an Promenade fertiggestellt

Neustadt in Holstein. Sie sind wieder da und erstrahlen in neuem Glanz: die Ruheplätze im Bereich des Uferwegs und Stutthofwegs, auf die viele Spaziergänger gewartet haben.

Bereits 2021 hatten die Stadtverordneten die Verschönerung der drei Bereiche beschlossen. Nach Erhalt der Fördergelder ging dann alles sehr schnell. Im Oktober erfolgte der Abriss der alten Plätze. Sechs Monate später wurden die Bauarbeiten abgeschlossen.

Bei der Eröffnung am vergangenen Montag freute sich Bürgermeister Mirko Spieckermann über die Fertigstellung: „Diese Ruheplätze waren ein wichtiges Thema, das uns seit der Corona-Zeit beschäftigt hat. Es geht darum, die Aufenthaltsqualität zu steigern und die touristische Infrastruktur zu verbessern. Dieser Ansatz wurde auch vom Tourismusausschuss verfolgt, der darauf abzielte, Barrierefreiheit mit Nachhaltigkeit zu verbinden. Die Plätze erfreuen sich großer Beliebtheit, insbesondere bei den Patienten der Schön Klinik und den Bewohnern der Dana.“

Alle drei Areale sind mit einem Kunststoffholzdeck, modernen Bänken mit hohen Rückenlehnen und einem besonderen Alleinstellungsmerkmal ausgestattet. Auf dem mittleren Platz wurde beispielsweise die Skulptur „Strange Fish“ integriert, geschaffen von Ian Newbery im Rahmen der Skulpturen-Triennale 2021. Der Platz am Stutthofweg verfügt über Informationsstelen zum Cap-Arcona-Unglück, die ebenfalls im Zuge der Umgestaltung saniert wurden. Ein weiterer Ort in Richtung Pelzerhaken dient als reiner Verweilplatz und hat abgesetzte Sitzstufen.

Architekt Harm Hoffmann berichtete über den Verlauf der Baumaßnahme: „Wir hatten gerade unsere Erdarbeiten abgeschlossen und waren gut vorbereitet, als das Hochwasser im Oktober einsetzte. Die Sturmflut hatte aber keine Auswirkungen auf das Vorhaben. Im Januar wurde das Kunststoffholzdeck geliefert, sodass wir Zug um Zug alles auf Beton, Stahl und Kunststoff umstellen konnten, damit es den nächsten Sturmfluten standhält.“

Auch Tourismus-Ausschussvorsitzender Dirk Cremer betonte die Wichtigkeit der Materialien: „Für den Tourismusausschuss war es von großer Bedeutung, dass die Materialien nachhaltig im Sinne von langlebig sind.“

Die Gesamtausgaben für die Maßnahmen belaufen sich auf 235.000 Euro. Das Land hat einen Zuschuss in Höhe von rund 130.000 Euro bereitgestellt. Mirko Spieckermann dankte dem Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung für die Förderung, der Aktivregion Wagrien-Fehmarn für die Projektunterstützung sowie allen beteiligten Firmen und dem Architekten. Auch hätten die Bewohner und Patienten der Dana und der Schön Klinik viel Geduld gezeigt. Harm Hoffmann richtete zudem seinen Dank an den Bauhof, der stets zur Stelle war.

„Das Warten hat sich gelohnt. Die drei Ruheplätze machen ihrem Namen alle Ehre“, ergänzte Spieckermann. (he)


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